Kommentar von Sonja Liese zum Thema "SuedLink"

Infoveranstaltung von TenneT zum Bau des unterirdischen Stromkorridors SuedLink im Bürgerhaus Reichensachsen Histogram Analysis: 12% (Above 60 is Limit) Is Below 100 71% (Under 10 is Limit) Is Above 150 76% (Above 70 is Limit) Is Above 140 5% (Under 5 is Limit) Is Below 60 Histogram Analysis: 12% (Above 73 is Limit) Is Below 100 71% (Under 8 is Limit) Is Above 150 71% (Above 70 is Limit) Is Above 150 12% (Under 5 is Limit) Is Below 100 Histogram Analysis: 12% (Above 70 is Limit) Is Below 100 71% (Under 10 is Limit) Is Above 150 66% (Above 80 is Limit) Is Above 160 12% (Under 3 is Limit) Is Below 100 Histogram Analysis: 0% (Above 60 is Limit) Is Below 100 91% (Under 10 is Limit) Is Above 150 88% (Above 75 is Limit) Is Above 160 5% (Under 5 is Limit) Is Below 130 Histogram Analysis: 0% (Above 70 is Limit) Is Below 100 91% (Under 10 is Limit) Is Above 150 86% (Above 80 is Limit) Is Above 165 5% (Under 2 is Limit) Is Below 130 Histogram Analysis: 0% (Above 70 is Limit) Is Below 100 91% (Under 10 is Limit) Is Above 150 86% (Above 85 is Limit) Is Above 165 5% (Under 2 is Limit) Is Below 130

Werra-Meißner-Kreis sagt "SuedLink" den Kampf an: Ein Kommentar von Sonja Liese

Energiewende bitte nicht nur vor der eigenen Haustür

Was will man denn nun? Soll die Energiewende kommen oder nicht? Das kann man sich bei den heftigen Diskussionen rund um die SuedLink-Trasse wirklich fragen. Natürlich ist es so, dass der Werra-Meißner-Kreis durch die Verlegung der Erdkabel-Korridore weder von der Wind-noch von der Sonnenenergie profitieren wird, die durch die 800 Kilometer lange Leitung von der Nordsee nach Bayern bzw. Baden-Württemberg fließen wird. Aber bei allem Respekt, das wird der Kreis Hersfeld-Rotenburg, Fulda und der Main-Kinzig-Kreis auch nicht. Und sollte man sich für die andere Variante der Gleichstromverbindung entscheiden, so werden andere Kreise tangiert.Die 380-kV-Freileitung im Werra-Meißner-Kreis hat man bereits erfolgreich abgewehrt – jetzt kommen weitere Hindernisse, die der Netzbetreiber TenneT überwinden muss, damit er das Milliardenprojekt schnell und effektiv über die Bühne bekommt. Eine Klage hier, eine Beschwerde da und schnell befinden wir uns in einer ähnlichen Situation wie beim Bau der A44. Die verschandelt den Werra-Meißner-Kreis übrigens auch und das nicht nur ein bisschen. Wenn man auf der Bundesstraße nach rechts und links blickt, dann sieht man abgeholzte Wälder, eine brach liegende Natur und überall Ansätze von halbfertigen Autobahnteilen wie Brücken und Tunnel. Wieviele es unter anderem dank dem BUND am Ende davon geben wird, das braucht man den Bürgerinnen und Bürgern hier nicht mehr zu sagen. Auf jeden Fall so viele, dass man auf dem Großteil der Strecke von Kassel nach Eisenach nur 80 km/h fahren darf. Allein die 6,5 Kilometer lange Strecke bei Hessisch Lichtenau ist mit drei Tunneln versehen.Genauso wie es der BUND beim Bau der A44 getan hat, können die Kreise jetzt auch gegen das Milliardenprojekt von TenneT angehen, wovon die betroffenen Kommunen in Form von Kompensationszahlungen profitieren werden. Diese könnte man sinnvoll vor Ort investieren – vielleichgt sogar zweckgebunden, um die Energiewende im Kreis weiter voranzutreiben. Das funktioniert aber nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Dazu gehört auch, dass die hiesigen Grünen-Politker nicht nur lokal, sondern global denken.

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