Kommentar: „Mut und kreative Ideen zahlen sich aus"

Redakteurin Sonja Liese schreibt über das Open Flair in Eschwege.

Eschwege. Dass sich Mut gekoppelt mit kreativen Ideen auszahlt, das sieht man an der wohl größten Veranstaltung, die hier in der Region in und um Eschwege stattfindet: Unser Open Flair. Denn einmal im Jahr lockt das heimische Festival 20.000 Menschen in unsere schöne Kreisstadt und macht diese für ein paar Tage ein Stück weit bunter. Aber diese Menschen kommen nicht von allein – dahinter steckt jede Menge Arbeit, aber auch eine riesige Portion Herzblut. Damals vor 33 Jahren hätte wohl niemand erwartet, dass aus der kleinen bescheidenen Musikveranstaltung auf Burg Ludwigstein mal ein Event entstehen würde, dass ein Magnet für Festivalfans aus ganz Deutschland und darüber hinaus werden würde.

Erfolgsgarant ist nicht nur Flair-Chef Alexander Feiertag, sondern insbesondere auch ein Team aus kreativen Köpfen und Machern, die sich für ihr Festival stark machen. Neben einigen hauptamtlichen Mitarbeitern – ohne die wäre die Organisation und Planung gar nicht mehr zu schaffen – stehen selbstverständlich auch jede Menge Freiwillige, die beim Festival an den verschiedensten Orten mit anpacken. Ob beim Auf- und Abbau, bei der Verpflegung der Mitarbeiter und Künstler oder aber beim Shuttle-Service, alles wird von Ehrenamtlichen geleistet. Es ist jedes Jahr wieder schön, mit anzusehen wie sehr sich unsere Bürger mit ihrer Heimatveranstaltung identifizieren und mit Stolz Jahr für Jahr mit dabei sind, wenn es heißt: WIR SUCHEN FREIWILLIGE HELFER!

Und selbstverständlich punktet das Open Flair mit seiner Familienfreundlichkeit. Im Gegensatz zu vielen anderen Festivals, wo einfach nur an einem Wochenende Musik auf einigen Bühnen gespielt wird, die Leute campen und Spaß haben können, denkt man in Eschwege etwas größer – und jedes Jahr ein Stück weiter. Hier ist ein Programm für Kinder, da für die Fans der Kleinkunst, in diesem Jahr kommen mit dem Elektrogarten und der Hofbühne zwei weitere Locations dazu, die die verschiedensten Musikgeschmäcker ansprechen. Dabei nimmt die Anzahl der Acts jährlich zu – erstmals wurde die 150er-Marke geknackt. Das Flair scheint also vielversprechend zu werden. Auf jeden Fall wünschen wir viel Spaß!

Rubriklistenbild: © Archiv/Fotomontage

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