Kreisschülerrat lädt Politiker zur Podiumsdiskussion ein

Podiumsdiskussion Kreisschülerrat
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Podiumsdiskussion Kreisschülerrat

 Podiumsdiskussion des Kreisschülerrats: Schüler fragen, Bundestagkandidaten antworten.

Eschwege. Am 13. Juni um 14 Uhr lädt der Kreisschülerrat (KSR) alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 13 zu einer Podiumsdiskussion im E-Werk mit den Direkt-Kandidaten des Landkreises für die Bundestagswahl ein. Für die CDU nimmt Timo Lübeck teil. Der aus terminlichen Gründen verhinderte SPD-Kandidat Michael Roth wird durch Lothar Quanz vertreten. Manfred Lister vertritt die FDP und Martina Selzer für die Grünen, Dr. Emmanuel Ngassa hat für die FWG zugesagt und für Die Linke stellt sich Sabine Leidig den Fragen der Schüler. Wer für die AfD teilnehmen wird, steht noch nicht fest. „Einige Parteien werden mit unserer Veranstaltung den Wahlkampf einläuten“, sagte Kreisschülersprecher Max Wurdinger. Er wird die Diskussion zusammen mit seinem Vertreter Adrian Beck moderieren. 2016 hatte der Kreisschülerrat schon einmal eine Diskussion vor der Kommunalwahl veranstaltet zu der etwa 70 Schülerinnen und Schüler nach Bad Sooden-Allendorf kamen.

Vertreter aller Parteien haben zugesagt

Dieses Mal rechnet der Kreisschülerrat mit etwa 250 Teilnehmern, denn in der Altersgruppe gibt es etwa 2.000 bis 3.000 Schülerinnen und Schüler im Werra-Meißner-Kreis. „Wir möchten ein niedrigschwelliges Angebot bieten, denn leider interessieren sich nicht so viele Schülerinnen und Schüler für Politik,“ erklärt er. Etwa zwei Stunden lang werden die Politiker Fragen des Kreisschülerrates und der Besucher beantworten. Danach können die Gäste in einem Online-Portal ihre Stimme abgeben. Die Ergebnisse werden vor Ort bekannt gegeben. Für den Transport nach Eschwege kann man sich an den KSR wenden, der ihn organisiert. Die Kosten der Aktion übernimmt die „KommUnity Demokratie Leben“.

„Unsere finanziellen Mittel hätte eine so große Veranstaltung überschritten“, so der Kreisschülersprecher. „Diese Veranstaltung passt genau in unser Konzept, deshalb unterstützen wir sie mit 3.000 Euro“, erläuterte Katharina Franke, Koordinatorin von KommUnity, ihre Verbindung zu dem Projekt des Kreisschülerrates. Für weiteres Informationen kann man sich an den Kreisschülerrat wenden.

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