Der Kreisschülerrat Werra-Meißner hat sich einiges vorgenommen

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(V.li.) Samira Max (Kreisjugendförderung), Michelle Först, Adrian Beck, Kreisverbindungslehrer Thomas Sippel, Max Wurdinger und Katharina Franke (KommUnity). Foto: Renneberg

Auf der Agenda des Kreisschülerrates Werra-Meißner für das Schuljahr 2016/17 steht unter anderem eine Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl.

Werra-Meißner. Die Öffentliche Schülerbeförderung optimieren und eine Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl auf die Beine stellen – diese Schwerpunkte hat sich der Kreisschülerrat (KSR) für das laufende Schuljahr gesetzt.

Nachdem das Gremium im Oktober seinen Vorstand gewählt hat, kamen die Mitglieder in der vergangenen Woche in der Brüder-Grimm-Schule (BGS) in Eschwege zusammen, um Ideen für die einzelnen Projekte zu erarbeiten und zu diskutierten.

Der KSR setzt sich aus je zwei Vertretern aller weiterführenden Schulen im Landkreis zusammen. Unterstützt werden sie von den Verbindungslehrern Thomas Sippel (Beruflische Schulen Eschwege – BS) und Annika Hohlbein (Friedrich-Wilhelm-Schule).

Politische Bildung stärken

Vor allem die politische Bildung soll in diesem Schuljahr größeren Raum einnehmen, kündigen Kreisschülersprecher Max Wurdinger (BS Eschwege) und seine Stellvertreter Michelle Först (BS Eschwege) und Adrian Beck (Oberstufengymnasium) an. "Das Interesse der Jugendlichen an Politik nimmt ab", hat Beck beobachtet. Dem will der KSR entgegenwirken – unter anderem durch eine gemeinsame Fahrt in den Landtag und die Podiumsdiskussion.

Als Partner hat der KSR dafür das kreisweite Jugendforum KommUnitiy ins Boot geholt. Um eine solche Veranstaltung allein zu stemmen, sei das Budget der Schülervertretung zu schmal, betont Wurdinger.  Die Podiumsdiskussion richtet sich gezielt an die Schüler im Kreis, soll aber auch für andere Interessierte offen sein.

Katharina Franke (KommUnity) zeigte sich begeistert von der Vorarbeit der Schüler und hat die Finanzierung bereits zugesagt. Sie schätzt den KSR  als Multiplikator – schließlich sind in dem Gremium Schüler aus allen Ecken des Kreises vertreten.

Umweltprojekt "Ecosia"

Der Netzwerk-Gedanke spielt auch beim KSR eine große Rolle. So ist beispielsweise ein Treffen mit der Kreisjugendfeuerwehr geplant, um deren Arbeit in der Schülerschaft bekannter zu machen.

Des Weiteren steht das Umweltprojekt Ecosia auf der Agenda des KSR: Die gleichnamige Suchmaschine soll als Startseite auf sämtlichen Schul-PCs etabliert werden – in der BGS ist das bereits der Fall. "Während eine Google-Suche soviel Strom verbraucht, wie eine Energiesparlampe, die eine Stunde brennt, kommt Ecosia mit deutlich weniger Strom aus", erklärt Konstantinos Panou (BGS). Zudem spendet das Unternehmen 80 Prozent der Erlöse an Baumpflanzaktionen – so sind bereits mehr als 5,7 Millionen Bäume gepflanzt worden.

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