Kreisschülerrat will Klimaschutz fördern

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Künftig sollen kreisweite Projekttage an den Schulen stattfinden. Zudem will der Rat mit eigenen Aktionen über das Thema informieren.

Werra-Meißner. Bei seinem dritten Treffen in diesem Schuljahr empfing der  Kreisschülerrat in den beruflichen Schulen in Eschwege den Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Rainer Wallmann. Er bot den Schülern seine Hilfe an, falls  diese im Bereich Klimaschutz aktiv werden wollen.

Kreisschülersprecher Felix Martin bewertet die Diskussion positiv: "Die Delegierten sind sich  im Klaren darüber, dass die Klimaerwärmung die junge Generation betrifft. Auch wenn die großen Klimasünder andere sind, werden letztlich wir mit den langfristigen Folgen des Klimawandels leben müssen."

Strom sparen steht im Fokus

Besonders die klimafreundlicheren erneuerbaren Energien seien in der Bevölkerung immer wieder Kritik ausgesetzt.  Diese Sorgen müsse man zwar ernst nehmen, betonte Martin, der Bevölkerung jedoch gleichzeitig durch Informationen ihre Ängste nehmen. Genau dies sei auch der Ansatz des Kreisschülerrates.

Dieser wird den Werra-Meißner-Kreis und das Schulamt künftig dabei unterstützen,  kreisweite Projekttage an Schulen zum Thema Klimaschutz zu erarbeiten und durchzuführen. "Für den nachhaltigen Erfolg dieser Tage ist es unabdingbar, den Kreisschülerrat einzubinden", ist Martin überzeugt, "nur Schüler schaffen es, anderen Schülern die Dringlichkeit des Themas so zu verdeutlichen, dass diese in ihrem Leben tatsächlich kleine Veränderungen vornehmen."

Der Kreisschülerrat will sich bei eigenen Aktionen auf die greifbarste Methode stürzen, um den Klimawandel zu bekämpfen: Strom sparen. "Wir wollen uns der Herausforderung stellen, die Schüler zu motivieren, kleine Veränderungen vorzunehmen und beizubehalten", sagt Martin. Als Beispiele nennt er unter anderem, das Licht tagsüber auszuschalten und nicht benötigte Geräte vom Strom zu trennen.

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