Kreisweites Jugendforum KommUnity sucht neue Mitstreiter

Auf Burg Ludwigstein feierte das kreisweite Jugendforum KommUnity seinen ersten Geburtstag. Foto: Archiv

Seit einem Jahr gibt es das Jugendforum KommUnity. Der Zuspruch ist jedoch gering. Um das zu ändern, hat sich KommUnity für 2017 viel vorgenommen.

Werra-Meißner. Gut 15 Jugendliche und Akteure der Jugendarbeit des Werra-Meißner-Kreises haben auf Burg Ludwigstein das einjährige Bestehen von KommUnity gefeiert. Im Vordergrund stand die künftige Ausrichtung des kreisweiten Jugendforums.

Das setzt sich gegen Rechtsextremismus, Gewalt und  Menschenfeindlichkeit ein. Um die Beteiligung 14- bis 22-Jähriger an der "Partnerschaft für Demokratie" des Bundesprogramms "Demokratie leben!" zu stärken, erhält KommUnity bis 2019 6.000 Euro pro Jahr. Damit sollen eigene Projekte umgesetzt oder Projekte von jungen Menschen für junge Menschen unterstützt werden. Die Fach- und Koordinierungsstelle mit Koordinatorin Katharina Franke ist in der Jugendbildungsstätte Ludwigstein zu finden.

Nach zwölf Monaten leidet KommUnity allerdings noch immer unter Anlaufschwierigkeiten. Lediglich eine Handvoll Jugendliche – hauptsächlich aus Witzenhausen und Eschwege – haben sich unregelmäßig getroffen. "Der erhoffte Zuwachs aus dem Kreis ist ausgeblieben, und auch der Bekanntheitsgrad ist nicht gestiegen", sagt Franke.

Kooperation mit dem Kreisschülerrat

Umso erfreulicher sei es, dass KommUnity den Kreisschülerrat als Kooperationspartner gewinnen konnte und mit diesem eine Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl 2017 organisieren wird. Aus dieser Zusammenarbeit hat sich auch ergeben, dass KommUnity sich stärker um die kreisweite Vernetzung von jugendlichem Engagement kümmern wird.

So wird das Forum eine jährliche KreisJugendKonferenz veranstalten, deren Vorbereitung bereits im Januar beginnt. Alle Jugendlichen im Kreis sind  eingeladen, ihre Interessen, Wünsche und Ideen einzubringen. Zudem sei ein Runder Tisch für Jugendliche und  Akteure der Jugendarbeit denkbar, um kontinuierlich und transparent an Jugendbelangen zu arbeiten.

Ein ebenfalls wichtiges Anliegen ist das Filmprojekt "Today": Begleitet von Regisseurin Ines Reinisch macht sich eine Projektgruppe von KommUnity daran, eine Doku über die eigene Wahrnehmung und politische Aktivität Jugendlicher zu drehen.

2016 hat KommUnity zwei Projekte mit je 500 Euro bezuschusst: den "Kulturübergreifenden Spieletreff" der Rhenanus-Schule in Bad Sooden- Allendorf und das "Multimediale Kulturprojekt gegen das Vergessen", das sich vor allem an Schulklassen richtete.

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