Fußballvereine in Lichtenau können mit Kunstrasenplatz beginnen

João de Azevedo nimmt den Bewilligungsbescheid den Landes Hessens von Mark Weinmeister entgegen.
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João de Azevedo nimmt den Bewilligungsbescheid den Landes Hessens von Mark Weinmeister entgegen.

Kunstrasenplatz Hessisch Lichtenau Bewilligungsbescheid

Hessisch Lichtenau. Da ist das Ding! Fußballer wollen in der Regel Titel, die sie vorzeigen können. Manchmal sind die Ballakrobaten aber auch genau so glücklich mit einem Bewilligungsbescheid des Landes Hessens.

Das Ding übergab am Samstag Staatssekretär Mark Weinmeister an João de Azevedo, dem Gesicht der fünf Fußballvereine Lichtenauer Fußball Verein (LFV), TSG Fürstenhagen, SV Velmeden, ESV Blau-Weiß Walburg und die Spielvereinigung Hopfelde/Hollstein die den Platz umsetzen möchten, wie es Joachim Kraus vom Sportkreis des Werra-Meißner-Kreises erklärte. 120.000 Euro konnten die fünf Vereine jetzt entgegen nehmen, der LFV hat dabei den Hut auf. „Mit dem Geld können wir jetzt endlich loslegen“, so Azevedo.

 Rund 600.000 Euro kostet das Projekt. Hier in Nordhessen konnten wir von November bis März nichts auf den Fußballplätzen machen. Auf dem Kunstrasenplatz soll man nun auch im Winter trainieren könne, oder Spiele austragen, falls die Plätze mal wieder unbespielbar seien.

140.000 Euro Darlehn des LFV

Angestoßen und ermöglicht wurde das Projekt, weil das Land rund 225.000 Euro für die Wiederherstellung des Hartplatzes in Hessisch Lichtenau berappen musste, der als Flüchtlingsunterkunft verwendet wurde. Die fünf Vereine nutzten dann die Gunst der Stunde, damit man nun den zweiten Kunstrasenplatz im Werra-Meißner-Kreis bekommt.

Weitere Zuschüsse und ein Darlehn sowie Eigenmittel der Vereinerunden die Finanzierung ab, damit im Sommer nächsten Jahres der Platz eröffnet werden kann. Auch die Stadt und der Kreis beteiligen sich finanziell, da der Platz nicht nur für Fußball genutzt werden soll. Maßgeblich setzen aber die fünf Fußballvereine das Projekt um.

So hofft man dann, dass man durch die verbesserten Trainingsbedingungen in Zukunft dann auch wieder sagen kann: „Da ist das Ding!“ Dann aber in der Form von einem Pokal.

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