Nur mal kurz die Welt entdecken

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Caroline Neumeier war eineinhalb Jahre in den USA als Au Pair, heute klärt sie über die Möglichkeiten auf, wie man die Welt günstig entdecken kann.

Als "Au Pair" oder mit "Work and Travel" die Welt günstig erkunden

Die Region. Die Welt entdecken und immer neue Abenteuer erleben, doch dabei ein Gast bei Freunden sein. Fernweh haben viele, vor allem wenn man all die schönen Ecken der Welt auf Bildern sieht. Doch wenn man jung ist, dann fehlt einem das Geld, ab einem gewissen Alter hat man dann den Traum, die Welt einmal kennenzulernen, begraben. Doch es gibt Möglichkeiten, gerade in jungen Jahren, während oder nach der Schule die Welt kennenzulernen.

Dazu bekommt man als Au Pair oder etwa mit „Work and Travel“ - übersetzt Arbeiten und Reisen - die Chance. Auslandspraktika und -Studium sind weitere Wege, nicht nur die Welt zu erkunden, sondern auch die beruflichen Qualifikationen zu steigern. Caroline Neumeier aus Großalmerode hat vor rund zehn Jahren die Chance genutzt, als Au Pair in die USA zu reisen. Dort verbrachte sie eineinhalb Jahre in Atlanta. Ausgezogen war sie, um das Land kennenzulernen, gefunden hat sie eine zweite Familie.

„Auch wenn meine Zeit als Au Pair so lange zurück liegt, habe ich noch immer einen engen Kontakt zu meiner Gastfamilie“, erklärt Neumeier. Inzwischen sei sie schon mehrfach zu Besuch gewesen, zuletzt mit ihrem eigenen Kind.

„Ich kann es einfach nur allen empfehlen. Wenn man sich entscheiden muss, wo man hin geht, dann sollte man sich nicht für einen bestimmten Ort entscheiden, sondern für eine Familie, die muss passen, schließlich lebt man lange zusammen. Man kann die Familie aber auch wechseln, wenn es nicht passt. “ Vor rund fünf Jahren hat sich Caroline Neumeier dazu entschlossen, Menschen zu beraten, die ebenfalls mit dem Gedanken spielen, Zeit im Ausland zu verbringen.

In Deutschland selbst gibt es dafür mehrere Ansprechpartner, Neumeier ist bei der „American Institute For Foreign Study GmbH“ (AIFS) tätig. „Grundsätzlich ist es gut, wenn man bei solch einem Vorhaben jemanden an der Seite hat, der einem bei allem was kommt, helfen kann“, so Neumeier.

Aktuelle Erfahrungen

Wer als Au Pair arbeiten möchte, benötigt aktuelle Erfahrungen mit der Erziehung von Kindern, etwa als Babysitter und ein Praktikum. Eine Ausbildung sei jedoch nicht erforderlich. Es genüge, dass man etwa Praktika in Kindergärten absolviert oder als Jugendleiter tätig war. „Bevor es zur Au Pair Familie weitergeht, nimmt man an Vorbereitungsseminaren teil. In verschiedenen Vorträgen und Workshops werden die Au Pairs intensiv auf ihre Zeit als Au Pair vorbereitet“, so Neumeier.

Englisch aus der Schule sei für gewöhnlich ausreichend, ganz gleich, für welches Land man sich entscheidet. Wichtig sei jedoch immer wieder das Alter. Je nachdem, wofür man sich entscheide, gebe es gewisse Altersgrenzen. Als Au Pair müsse man, je nach Land zwischen 18 und 30 Jahren alt sein, für einen Schüleraustausch müsse man eben noch Schüler sein.

Bei AIFS würden insgesamt zwölf unterschiedliche Programme angeboten, auch Sprachreisen und Surfcamps. „Ich selbst informiere bei kleinen Treffen über die Möglichkeiten, meist in Gruppen bis zu fünf Personen, nicht viel größer, um jedem möglichst viel Aufmerksamkeit zu schenken. Häufig sind auch ehemalige Teilnehmer dabei, die über ihre Erfahrungen berichten“, erklärt Neumeier. Wer mit dem Gedanken spielt, an einem entsprechendem Programm teilzunehmen, der sollte sich im Vorfeld über den Anbieter und die Angebote informieren.

Caroline Neumeier ist am 21. August in Kassel, am 28. August in Göttingen und am 2. Oktober in Bad Hersfeld, um über die Möglichkeiten von AIFS zu informieren. Kontakt: S 0228-957300, weitere Informationen auf der Homepage www.aifs.de

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