Land Hessen greift für die Restaurierung am Gradierwerk in den Fördertopf: 75.000 Euro für den Ostturm

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(V.li.) Lena Arnold, Frank Hix, Helmut Franke und Norbert Brill freuen sich über die Förderung für die Sanierung des Ostturms am Gradierwerk in Bad Sooden-Allendorf.

Nachdem bereits im vergangenem Jahr das Gradierwerk einer umfassenden Instandsetzung unterzogen wurde, wird jetzt auch der bislang unangetastet gebliebene Ostturm saniert.

Bad Sooden-Allendorf. Seit Mitte vergangener Woche wird wieder am Gradierwerk gearbeitet. Nachdem im vergangenen Jahr in rund zehn Monaten Arbeit das Wahrzeichen der Badestadt fast komplett instandgesetzt wurde (MARKTSPIEGEL berichtete), geht es nun an die Sanierung des Ostturms. Weder bei der Sanierung 2001 noch bei der Instandsetzung der Schwarzdornfelder im vergangenen Jahr wurde der Ostturm in die Arbeiten miteinbezogen, berichtet Bürgermeister Frank Hix, der am vergangen Donnerstag verkünden konnte, dass es für die Grunderneuerung des in die Jahre gekommenen Ostturm des Gradierwerks eine kräftige Finanzspritze vom Land Hessen gibt. Aus dem Topf der Denkmalpflege bekommt die Stadt 75.000 Euro vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Das sei die Hälfe der Kosten mit denen man für die Restaurierung des letzten Stücks des historischen Bauwerk rechne, so Hix weiter. Und man bleibe immer noch im Rahmen der 1,7 Millionen Euro, die 2017 als Budget für die Gesamtsanierung des Gradierwerks veranschlagt worden sind, so Hix weiter.

Die Freude des Rathauschefs des Badestadt über die Unterstützung aus Wiesbaden teilt auch Lena Arnold, die sich selbst vor Ort ein Bild von den bereits angelaufenen Arbeiten machte. Ihr sei es zu verdanken, dass knapp zehn Monate nach Antragsstellung die Förderzusage gekommen ist, so Hix. Arnold habe in der Landeshauptstadt „ordentlich Druck aufgebaut”, um die Entscheidung zu beschleunigen.

Tempo ist auch bei der Durchführung der Sanierungsarbeiten angesagt, denn bis zum 24. Juni – wenn die jährliche Reinigungswoche der Werratal-Therme ansteht – soll die Restaurierung abgeschlossen sein, berichtet Stadtbauamtsleiter Helmut Franke. Derzeit liege man gut im Zeitplan. Nachdem der alte verkrustete Schwarzdorn aus dem Turm entfernt worden ist, wird Architekt und Gradierwerk-Experte Norbert Brill die Schäden an der Holzkonstruktion bewerten und die Instandsetzungsmaßnahmen in die Wege leiten. Anschließend wird auch der Ostturm wie schon der Rest des Gradierwerks mit frischem Schwarzdorn bestückt.

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