Nachhaltige  Städteentwicklung: Knapp 1,6 Mio. Euro für Eschwege und Witzenhausen

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Durch die Aufnahme in das Programm „Stadtumbau in Hessen“ wird die Umgestaltung der Altstadtquartiere und des Stadtgebietes Brückenhausen (im Bild) gefördert.

Land Hessen fördert 18 neue Standorte in drei Programmen: Eschwege und Witzenhausen können in Umgestaltung von Innenstadt und Altstadtquartier investieren.

Werra-Meißner. „Ob große oder kleine hessische Kommunen, ob Innenstädte oder Stadtteile: Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf ein lebenswertes, grünes und intaktes Wohnumfeld. Darum freue ich mich besonders, neue Standorte in unsere Programme aufzunehmen und damit eine Förderung in den kommenden Jahren zuzusichern“, sagte Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz anlässlich der Überreichung der Aufnahmebescheide an die jeweiligen Vertreter der 18 neu aufgenommenen Standorte in den Programmen „Stadtumbau in Hessen“, „Soziale Stadt“ und „Städtebaulicher Denkmalschutz“.

Eschwege und Witzenhausen im Programm aufgenommen

Aus dem Werra-Meißner-Kreis konnten sich gleich zwei Städte über die positive Nachricht von Ministerin Hinz freuen. Während Eschwege in das Programm „Stadtumbau in Hessen“ neu aufgenommen wurde, kann sich Witzenhausen über die Weiterförderung der Maßnahmen in der Kernstadt freuen.

Mit 753.000 Euro soll hier weiterhin an der Gestaltung der Innenstadt gearbeitet werden. Die Kirschenstadt wurde bereits 2016 ins Förderprogramm aufgenommen. Ziel ist es unter anderem, die Altstadt als grünen Wohnstandort zu profilieren, die gewerblichen Brachflächen zu entwickeln und die Stadtplätze und Grünzüge aufzuwerten.

Umgestaltung von Altstadt und Brückenhausen

In der Kreisstadt fließen insgesamt 829.000 Euro in die Umgestaltung der Altstadtquartiere und das Stadtgebiet Brückenhausen. Ein gutes Beispiel für eine erfolgreiche Gestaltung ist unter anderem das Stadthaus Brühl in Eschwege, das mit Fördergeldern komplett saniert und modernisiert werden konnte.

Verbesserung der Lebens- und Umweltqualität

„Mit den Mitteln aus diesen drei Programmen der nachhaltigen Stadtentwicklung können wir zur Verbesserung der Stadt- und Siedlungsstrukturen sowie der Lebens- und Umweltqualität beitragen. Darüber hinaus erhalten wir das identitätsstiftende baukulturelle Erbe und werten benachteiligte Quartiere auf“, so die Ministerin. „Auch die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum kann durch die Programme der Stadtentwicklung begleitet werden – das haben wir im Masterplan Wohnen festgeschrieben. Denn Stadtentwicklung und Wohnungsbau gehen in Hessen Hand in Hand.“ In das Förderprogramm Stadtumbau in Hessen können 2017 zehn Stadtquartiere neu aufgenommen werden. Ministerin Hinz betonte: „Im Fokus des Programms steht ein klimaorientierter Stadtumbau. Gefördert werden Städtebauprojekte, die zum Klimaschutz beitragen oder der Anpassung von Städten und Gemeinden an den Klimawandel dienen.“ Hinz ergänzte: „Zugleich muss der Stadtumbau dem demografischen und wirtschaftsstrukturellen Wandel gerecht werden. Hierzu gehört auch eine gute Wohnraumversorgung für alle.“

Neue und laufende Projekte werden gefördert

Neben den neuen Fördergebieten werden zahlreiche bereits aufgenommene Förderstandorte gefördert. Insgesamt erhalten 33 Fördergebiete rund 25 Millionen Euro aus dem Stadtumbauprogramm.

Abschließend bedankte sich Stadtentwicklungsministerin Hinz ausdrücklich bei den hessischen Kommunen: „Mit dem besonderen, auch finanziellen Engagement der hessischen Städte und Gemeinden im Städtebau gelingt es, die nachhaltige Entwicklung bestehender Stadtstrukturen mit den historischen Innenstädten und Ortskernen zeitgemäß fortentwickeln. Dabei können sie sozialen Nachteilen entgegenwirken, wirtschaftlich Entfaltungsmöglichkeiten verbessern sowie die natürlichen Lebensgrundlagen in der gebauten Umwelt schützen. Ich freue mich auf die vielen neuen Projekte, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden können.“

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