Landkreis, HESA und Sparkasse zeigen Energiesparmaßnahmen auf

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Gabriele Maxisch (Energieberatung Werra-Meißner-Kreis), Erster Kreisbeigeordneter und Umweltdezernent Dr. Rainer Wallmann, Klaus Fey (Pressekoordinator Hessische Energiesparaktion) sowie Oliver Koch und Marc Semmel (beide Sparkasse Witzenhausen) wollen mit der Ausstellung „Energiesparen im Altbau“ Impulse für mehr Klimaschutz in den eigenen vier Wänden geben.               

Noch bis zum 18. Januar gibt es im Beratungs-Center Witzenhausen der Sparkasse Werra-Meißner die Ausstellung „Energiesparen im Altbau“ zu sehen.

Witzenhausen. Auf acht Rollup-Bannern informiert die Hessische Energiespar-Aktion (HESA) über das Einsparpotential, das in Altbauten steckt und die vielen Möglichkeiten, dieses Potential durch verschiedene Maßnahmen rund ums Haus zu nutzen.Ergänzend gibt es kostenloses Infomaterial mit wissenswerten Dingen über die Energieeinsparung im Altbau.

Auf den informativen Bannern werden beispielsweise die konkreten Schritte, mit denen Hauseigentümer ihren Altbau im Rahmen einer Gebäudemodernisierung zum Energiesparhaus machen können, aufgezeigt. So können sechs Schritte, zum Beispiel als Einzelmaßnahmen durchgeführt, zum Energiesparerfolg führen: Dämmung der Außenfassade, Dämmung des Daches, Neue Verglasung als Zwei- oder Dreischeiben-Wärmeschutz-Isolierverglasung, Kellerdeckendämmung, Einsatz effizienter Heizsysteme und Solaranlage zur Warmwasserbereitung. Ziel der Ausstellung sei es über Möglichkeiten zur Energieeinsparung im Gebäudebestand zu informieren und die Effekte der Energiesparmaßnahmen am Beispiel eines Einfamilienhauses aufzuzeigen, erläuterte Klaus Fey, Pressesprecher der „Hessischen Energiespar-Aktion“, bei der Ausstellungseröffnung. Der Diplom-Politologe hatte diese Ausstellung sowie fünf weitere für die „Hessischen Energiespar-Aktion“ entwickelt. „Energiesparen im Altbau ist in der Regel wirtschaftlich und erhöht vor allem die Behaglichkeit im Haus“, so Fey weiter.

Altbausanierung als Beitrag zum Klimaschutz

Gerade im Werra-Meißner-Kreis mit seiner großen Anzahl an Fachwerkhäuser spiele das Thema Altbausanierung eine wichtige Rolle, weiß Erster Kreisbeigeordneter und Dr. Rainer Wallmann. „Wir als Kreis haben uns mit dem Klimaschutzkonzept zum Ziel gesetzt durch die Energiewende bis 2050 den Energiebedarf zu 100 Prozent aus heimischen erneuerbaren Energien zu decken“, so der Umweltdezernent zu den Ambitionen des Werra-Meißner-Kreises im Hinblick auf dem Klimaschutz. Altbausanierung sei dabei ein wesentlicher Bereich der Energieeinsparung und damit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz, so Wallmann weiter.

Erste Impulse für Energiesparmaßnahmen

Die Ausstellung soll den ersten Impuls geben, sich mit dem Thema „Energiesparen durch Sanierungsmaßnahmen bei Altbau“ auseinanderzusetzen. Entsprechende Informationen und Beratungen seien wichtige Grundvoraussetzungen fürs Energiesparen und auch unabdingbar für die Inanspruchnahme staatlicher Förderungen für Sanierungsmaßnahmen. „Wir versuchen mit unseren Energieberatungsangeboten aktiv auf die Menschen in Kreis zuzugehen“, so Wallmann weiter. Neben dem Projekt „Energetische Quartierssanierung“, das derzeit im Kreis anlaufe, biete der Werra-Meißner-Kreis in Kooperation mit der Stadt Eschwege und der Verbraucherzentrale Hessen anbieterunabhängige Beratung zu allen Themen rund um das Energiesparen an. Seit Herbst vergangenen Jahres können sich Interessierte an jedem ersten Donnerstag im Monat beim neuen Energiestützpunkt der Verbraucherzentrale Hessen im Rathaus in Eschwege zu Energiesparmaßnahmen im Haushalt informieren. Die Beratungen sind seit diesem Jahr kostenlos. Die Anmeldung erfolgt über den Werra-Meißner-Kreis unter Telefon (05651) 302-4751 oder -4752.

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