Lena Arnoldt fordert bessere Jobangebote für Frauen

Lena Arnoldt (Mitglied des Hessischen Landtages) fordert bessere Jobs für Frauen.
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Lena Arnoldt (Mitglied des Hessischen Landtages) fordert bessere Jobs für Frauen.

Lena Arnoldt fordert anlässlich des internationalen Frauentages besser Jobs für Frauen

Werra-Meißner. „Ein wichtiges Signal für die Anerkennung der Gleichberechtigungsansprüche von Frauen in unserem Bundesland ist, dass die Verfassungsenquete im Rahmen der Reform der hessischen Verfassung die Verankerung des Gleichheitsgrundsatzes von Frauen und Männern analog zum Grundgesetz vorbereitet hat. Ziel ist es, Vereinbarkeitsbarrieren im Alltag zu überwinden“, sagte die heimische CDU-Landtagsabgeordneten Lena Arnoldt anlässlich des internationalen Frauentages am vergangenen Donnerstag.

Gerade heute, im 21. Jahrhundert, verfüge man über die am besten ausgebildete Frauengeneration, die es jemals in der Geschichte Deutschlands gegeben hätte. Die Gleichstellung von Mann und Frau sei allerdings noch lange nicht überall erreicht.

„Der Weltfrauentag ruft jedes Jahr aufs Neue in Erinnerung, wo noch immer Ungerechtigkeit und Ungleichbehandlung zwischen Männern und Frauen besteht. In diesem Kontext ist es nicht nur gerecht, sondern auch wirtschaftlich vernünftig, Frauen attraktive Arbeitsbedingungen zu bieten, damit diese ihre gute Qualifikation, Kompetenz und Ihre Erfahrung in den Unternehmen entfalten können.

Auch das Ungleichgewicht bei der Entlohnung muss endlich ein Ende haben. In diesem Sinne hat das Land unter anderem den Hessischen Lohnatlas initiiert, der bundesweit eine Vorreiterrolle einnimmt und mehr Transparenz in diesem Bereich schafft. Mit der Darstellung der regionalen und branchenbezogenen Unterschiede bietet er eine gute Grundlage für die Diskussion mit allen Akteuren am Arbeitsmarkt, die für die Entgelte zuständig sind sowie für die weitere Entwicklung von geeigneten Maßnahmen“, so Lena Arnoldt. „Nach wie vor ein zentrales Thema ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Heute sind es vornehmlich immer noch vor allem Frauen, die sich primär um das Wohl der Kinder oder um das Wohl von pflegebedürftigen Familienmitgliedern kümmern. Das Land bietet bereits sehr gute Unterstützung für Familien. Dazu zählt, dass ab August für Kinder von drei Jahren bis zum Schuleintritt der Kindergarten sechs Stunden täglich beitragsfrei ist.

Wir werden aber nicht nachlassen, stetig weiter an Verbesserungen zu arbeiten. Denn erst dann, wenn wir den Frauentag nicht mehr begehen müssen, ist unser Ziel einer allgemeinen Gleichberechtigung von Frauen wirklich erreicht“, so Lena Arnoldt abschließend.

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