Lichtenau e.V. bekam neues Handbike für Rollstuhlfahrer gespendet

Nur mit Abstand und Maske: Handbike-Fahrer Torsten Smolinski mit Ergotherapeutin Monika Mendel  vo.) und dem Spenden-Komitee bestehend aus  v.li.) Heinz Vogt, Martina Oehl und Dirk Oetzel  alle Vorstand Stiftung Krankenhaus Fürstenhagen), Pfarrer Dieter Christian Peuckert  Theol. Vorstand LICHTENAU e.V.), Gaby Ewert  Fundraising LICHTENAU e.V.), Pfr. Gert Merkel, Christiane Wutke  Zentrum für Integration) und Lothar Sechtling, Christian Rösch und Yogesh Shah  alle Rotary Club Kaufungen-Lossetal).
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Nur mit Abstand und Maske: Handbike-Fahrer Torsten Smolinski mit Ergotherapeutin Monika Mendel vo.) und dem Spenden-Komitee bestehend aus v.li.) Heinz Vogt, Martina Oehl und Dirk Oetzel alle Vorstand Stiftung Krankenhaus Fürstenhagen), Pfarrer Dieter Christian Peuckert Theol. Vorstand LICHTENAU e.V.), Gaby Ewert Fundraising LICHTENAU e.V.), Pfr. Gert Merkel, Christiane Wutke Zentrum für Integration) und Lothar Sechtling, Christian Rösch und Yogesh Shah alle Rotary Club Kaufungen-Lossetal).

Der Rotary Club hat 1.500 Euro für eine Handbike an Lichtenau e.V. gespendet

Hessisch Lichtenau. Dank einer gemeinsamen Spende des Rotary Clubs Kaufungen-Lossetal und der Stiftung Krankenhaus Fürstenhagen kamen jetzt über 1.500 Euro zusammen, von denen ein Rollstuhl samt Adapter angeschafft wurde. Dieser ermöglicht es, aus dem „normalen“ Rollstuhl ein Handbike zu machen. Dieses wird in der Physio- und Ergotherapie des Zentrums für Integration von Lichtenau e.V. eigesetzt werden. „Das Handbike ermöglicht eine aktive, sportliche Fortbewegung“, erklärt Ergotherapeutin Monika Mendel den wesentlichen Nutzen der Neuanschaffung. Dank des Adapters kann nun aus einem „normalen“ Aktivrollstuhl ein Handbike werden: Dieses wird nicht über die Greifringe an den Rädern angetrieben, sondern – ähnlich wie ein Fahrrad – über eine Kurbel auf Brusthöhe, die wiederum die Kraft der Arme auf eine Kette überträgt und so das Handbike antreibt.

Verwendet wird die Neuanschaffung in der Physio- und Ergotherapie des Zentrums für Integration. Einerseits für das wichtige Training der Rumpf-, Schulter und Armmuskulatur und andererseits, um Interessierten die Möglichkeit zu geben, das Bike zu testen. „So können wir erkennen, ob sich eine eigene Anschaffung für den Bewohner oder die Bewohnerin lohnt“, erklärt Christiane Wutke, Leiterin des Zentrums für Integration.

Doch auch wenn ein Handbike das Fortkommen erleichtert: Voraussetzung zur Nutzung ist eine gute Rumpfstabilität, sowie Kraft und Beweglichkeit der Schultern, Arme und Hände. Monika Mendel erklärt: „Und die kann nun noch besser trainiert werden. Übrigens zusammen mit einem effektiven Konditionstraining“. Tatsächlich ermöglicht es die Nutzung eines Handbikes, gemeinsam mit Freunden oder Partner/in sportlich tätig zu sein und aktiv die Freizeit zu gestalten. „Die Teilhabe am sportlichen Leben ist ein weiterer und wichtiger Aspekt. Daher sagen wir allen Beteiligten ‚Vielen Dank!‘ – ganz besonders im Namen der kommenden Fahrerinnen und Fahrer,“ so die Beauftragte für das Spendenwesen bei Lichtenau e.V. , Gaby Ewert.

Unter Einhaltung der derzeit wichtigen Abstandsregeln wurde die Anschaffung nun auf dem Mühlenberg erstmals getestet. Neben dem Theologischen Vorstand von Lichtenau e.V., Pfarrer Dieter Christian Peuckert, waren mit Yogesh Shah auch der ehemalige Präsident des Rotary Clubs Kaufungen-Lossetal, unter dessen Führung die Spendenaktion noch angeregt worden war, und Lothar Sechtling, ehemaliger Pädagogischer Direktor von Lichtenau e.V. und Mitglied im Rotary Club, vor Ort. Zusammen mit Martina Oehl, Vorstand Stiftung Krankenhaus Fürstenhagen, und dem neuen Präsident der Kaufunger Rotarier, Christian Rösch, konnte Bewohner Torsten Smolinski bereits eine erste Runde drehen – und war begeistert.

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