Lichtenau e.V. blickt zuversichtlich in Zukunft

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Erste Gespräche mit den Mitarbeitern über die Zukunft der Orthopädischen Klinik verliefen positiv.

Hessisch Lichtenau.Der Vorstand von Lichtenau e.V. und die Mitarbeiter haben erste gemeinsame Ziele für die Zukunft des Vereins formuliert. Dabei steht zunächst einmal die Kommunikation im Vordergrund. So soll vor allem der zwischenmenschliche Umgang mit den Patienten gestärkt werden, "denn das ist, was eine diakonische Einrichtung ausmacht, so wie wir es sind", erklärt Dieter Christian Peuckert, theologischer Vorstand von Lichtenau e.V.Entsprechende Angebote und Fortbildungen für das Personal sollen daher erweitert werden. Im medizinischen Bereich sei man sehr gut aufgestellt und verfüge über eine entsprechend hohe Kompetenz, die auch regelmäßig bestätigt werde.Darüber hinaus soll in Zukunft ein "Einweisungsmanagement" eingeführt werden. Dies soll zum einen dem Patienten die Kommunikation erleichtern, wenn dieser unterschiedliche Abteilungen bei Lichtenau e.V. durchläuft. Somit hätten die Patienten auf ihrem Weg von einer stationären Behandlung, über die ambulante Versorgung bis hin zur Entlassung nur noch einen Ansprechpartner, ein Stationswechsel wird den Patienten so erheblich erleichtert.

Die Phase der Sanierung liegt hinter uns

Sich Zeit für grundlegende Entscheidungen zu nehmen, die die Zukunft von Lichtenau e.V. betreffen, sei nicht nur notwendig, sondern man habe diese Zeit nun auch wieder. Tiefgreifende Entscheidungen sollen sorgfältig geprüft und mit den Mitarbeitern abgesprochen werden."Die Phase der Sanierung haben wir inzwischen deutlich hinter uns gelassen. Wir haben im vergangenem Jahr ein sehr gutes Ergebnis erzielt und sind nun in einer entsprechend guten Position." Zahlen wollte Stefan David, käufmännischer Vorstand von Lichtenau e.V., noch nicht nennen, da diese zunächst dem Kuratorium im Juni vorgelegt werden.Eine Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen werde man in Zukunft aber auch weiterhin nicht ausschließen. Jedoch haben diese weniger finanzielle Hintergründe sondern vor allem den Zugewinn von Kompetenzen. Als Beispiel nannte David die anstehende Zusammenarbeit mit Aufwind.Bisher haben man bei Lichtenau e.V. besonders mit körperlich verletzten Personen zu tun, bei Aufwind hingegen mit seelischen und geistigen Problemen. "Hier ergänzen sich beide Einrichtungen sehr gut und erweitern gegenseitig ihre Kompetenz, da die Mitarbeiter so in neuen Bereichen geschult werden", so David.Im Augenblick ist man vor allem froh darüber, dass bei lichtenau e.V. wieder Ruhe eingekehrt ist, was sich auch positiv auf die Wirtschaftlichkeit des Vereins auswirke. Gegenüber 2012, als die Proteste der Mitarbeiter am größten waren, sei der Umsatz bis heute um fünf bis zehn Prozent gestiegen.

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