Lichtenaus erste Bouleanlage wurde eröffnet

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Bürgermeister Michael Heußner (re.) eröffnete die Bahn zusammen mit Mitgliedern des TV 1894 Hessisch Lichtenau e.V., die das Projekt ins rollen brachten. Fotos: Privat

Hessisch Lichtenaus erste Bouleanlage wurde am Samstag mit einem Turnier eröffnet

Hessisch Lichtenau. Bei bestem Wetter und und zahlreichen Zuschauern wurde am Samstag die erste Bouleanlage in Hessisch Lichtenau eingeweiht. Die Mitglieder des TV 1894 Hessisch Lichtenau e.V. als Urheber der Aktion waren schon früh am Morgen unterwegs, um alles Notwendige für die Eröffnung der Bouleanlage vorzubereiten. Ab 11 Uhr kamen dann tatsächlich die ersten Interessierten, um sich zu informieren oder schon einmal zu üben.

Der Frau Holle-Park füllte sich dann zusehends, als um 14 Uhr unter großer Beteiligung die Bouleanlage durch Bürgermeister Michael Heußner und die Vertreter des TV Heli – Ines Schindler und Frau Sigrid Sprenger und Herr Konrad Biegel vom Vorstand – durch Durchschneiden des Bandes eingeweiht wurde.

Entsprechend dem Vereinszweck des TV Heli, das sportliche und gesellschaftliche Leben der Stadt zu beleben und zu fördern, hat der Verein hier eine Sportanlage geschaffen, die für Familien, Gruppen ebenso wie für Einzelspieler geschaffen ist, sich unabhängig von Zeit und sonstigen räumlichen Zwängen zu treffen und beim Boulespiel gemeinsam Zeit zu verbringen.

Besonders begrüßte wurde Reinhard Mäder aus Kassel, der kurzfristig vor Inbetriebnahme der Bahn noch entscheidende Hinweise für die Bespielbarkeit gegeben hatte und als sachkundiger Boulespieler während der ganzen Veranstaltung zur Verfügung stand.

Bürgermeister Heußner brachte in seiner Ansprache zum Ausdruck, wie froh und erfreut die Stadt darüber sei, dass ein Verein den Menschen der Stadt dieses Geschenk gemacht habe. In Zeiten leerer Stadtkassen sei es genau dieses Engagement, welches gebraucht würde.

Danach schloss sich das Turnier der Ortsteile an, an dem trotz Ferienzeit nahezu alle Ortsteile teilnahmen. Als Sieger ging zu Schluss Reichenbach hervor.Weil die beiden vorhandenen Bahnen allein nicht ausreichten, wurde kurzerhand auch auf den Wegen des Parks gespielt. Gäste aller Altersgruppen boulten und auch der Aufforderung, mit dem eigenen Picknickkorb zu kommen, waren viele nachgekommen.

Aus Kassel war die Gruppe der Rumkugler gekommen, und auch aus Nentershausen konnten Gäste begrüßt werden.Auch Rollstuhlfahrer konnten ihr Können auf der Bahn unter Beweis stellen. Es haben sich eine Reihe von Interessenten gemeldet, die gern regelmäßig zum Boulen zusammenkommen möchten.

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