Logistikgebiet Neu-Eichenberg: Bürgermeister des Kreises sind für Ansiedlung

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Die Verwaltungschefs der Gemeinden im Landkreis sprechen sich für das Logistikzentrum in Neu-Eichenberg aus.

Am Rand der letzten Kreisversammlung des Jahres 2018 haben sich die Bürgermeister der 16 kreisangehörigen Städte und Gemeinden im Werra-Meissner-Kreis nochmals deutlich für das Logistikgebiet in Neu-Eichenberg ausgesprochen.

Werra-Meißner.  Mit einem Transparent werben die Verwaltungschefs für die Umsetzung des Vorhabens und möchten der Gemeinde Neu-Eichenberg um Bürgermeister Jens Wilhelm, den Mitgliedern der Gemeindevertretung sowie den Befürwortern des Logistikgebiets auf diese Weise den Rücken stärken. „Wir möchten zudem den Gegnern des Logistikgebiets das Feld nicht alleine überlassen und mit unserer Kampagne nochmals verdeutlichen, dass das geplante Vorhaben für die Zukunft des Werra-Meissner Kreises von großer Bedeutung ist“, so der Vorsitzende der Kreisversammlung, Berkatals Bürgermeister Friedel Lenze, sein Stellvertreter aus Wanfried, Wilhelm Gebhard, und Neu-Eichenbergs Bürgermeister Jens Wilhelm. In der Gesamtbeurteilung sehen die teilnehmenden Verwaltungschefs in der Entwicklung des Sondergebiets Logistik eine Chance für eine positive Entwicklung des Drei-Länder-Ecks Nordhessen, Südniedersachsen, Westthüringen, des Werra-Meißner-Kreises und der Gemeinde Neu-Eichenberg. Als wichtige Punkte, die für die Ansiedlung sprechen, nannten die Bürgermeister die Entstehung von vielen neuen Arbeitsplätzen, darunter auch niedrigschwellige Angebote, und erwartbare neue Impulse für weitere Ansiedlungen im zusätzlich entstehenden Gewerbegebiet in Neu-Eichenberg, sowie in der gesamten Region.

„Besonders die prognostizierten Arbeitsplätze, die mit dem Sondergebiet entstehen werden, sind für die Region elementar wichtig. Im Fall eines konjunkturellen Abschwungs wird auch die Nachfrage nach Arbeitskräften sinken und die Arbeitslosigkeit in unserer Region wieder ansteigen. Spätestens dann wird man die neu entstandenen Arbeitsplätze richtig zu schätzen wissen“, so Lenze, Gebhard und Wilhelm. „Der Landkreis, die Gemeinde Neu-Eichenberg und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Werra-Meißner-Kreises haben fast zwei Jahrzehnte für die Umsetzung des Logistikgebiets gearbeitet. Jetzt, wo eine Umsetzung in greifbare Nähe rückt, darf man dieses Ziel nicht leichtfertig aufgeben“, so die drei Bürgermeister.

Einmütig unterstützten die Rathauschefs deshalb die Bemühungen von Bürgermeister Wilhelm und den Gremien der Gemeinde, die Ansiedlung zu realisieren. Wilhelm unterstrich dabei, dass in der Detailplanung alle Möglichkeiten ausgenutzt werden sollen, um die Belastungen für die Anwohner zu reduzieren. „Die Ansiedlung wird uns in die Lage versetzen, langfristig als Gemeinde zukunftsorientiert agieren zu können. Außerdem sehe ich große Chancen dafür, wieder eine Nahversorgung im Einzelhandel schaffen zu können“, unterstrich Bürgermeister Wilhelm.

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