Lothar Nöding aus Bad Sooden-Allendorf erhält Bundesverdienstkreuz

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Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber überreicht Lothar Nöding (2.v.re.) das Bundesverdienstkreuz. Hier mit Ehefrau Monika Nöding und Landrat Stefan Reuß (rechts).

Der 65-jährige Lothar Nöding aus Bad Sooden-Allendorf hat sich durch viele Jahre Engagement auf politischer Ebene verdient gemacht. Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber überreichte ihm daher gestern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Bad Sooden-Allendorf - Das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland wird unter anderem für besondere Leistungen auf politischem oder ehrenamtlichem Gebiet verliehen. Lothar Nöding aus Bad Sooden-Allendorf hat sich durch Beides besonders verdient gemacht und daher das Bundesverdienstkreuz durch Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber im Café Himmelspforte in der St. Crucis Kirche überreicht bekommen. „Es braucht Menschen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen. Sie sind ein Beispiel für viele von uns“, so Klüber.

Lothar Nöding erhielt bereits 1991 den Landesehrenbrief, wurde 2001 als Stadtältester ausgezeichnet und besitzt die Willy-Brandt-Ehrennadel. Der 65-Jährige war viele Jahre in der Stadtverordnetenversammlung, im Kreistag und im Kreisausschuss. Außerdem war der gelernte Buchdrucker im Deutschen Gewerkschaftsbund und Personalratsvorsitzender der Stadt Bad Sooden-Allendorf. Auch als ehrenamtlicher Richter am Verwaltungsgericht Eschwege war Nöding tätig, unter anderem im Jugendschöffengericht. Seit langen Jahren ist er zudem Vorsitzender des Kaninchenzuchtvereins. „Das alles kostet unendlich Zeit. Daher ist es wichtig, andere Menschen zu ermutigen, Ihrem Beispiel zu folgen und anderen Zeit zu schenken“, sagte Klüber.

Dass er dabei auch seine Grenzen getestet und einmal erreicht hat, betonte Landrat Stefan Reuß. „Du warst immer mit Leidenschaft dabei und bist niemand, der am Ende mit seiner Meinung hinterm dem Berg hält. Du bist ein Sozialdemokrat aus tiefster Überzeugung“, sagte er. „Beispiele wie du sollten Schule machen“, sagte Kreistagsvorsitzender Dieter Franz. Auch Lothar Quanz, der Nöding für den Orden vorschlug, sprach von einem Vorbild für viele. „Es braucht solche Botschafter, die nicht nur an sich denken“, so Quanz.

Und Nöding selbst? „Ich musste selber überlegen, ob ich das alles gemacht habe und auch, ob ich es richtig gemacht habe“, sagte der Geehrte. Er dankte seinen anwesenden Freunden und Wegbegleitern für die jahrelange Unterstützung, allen voran seiner Frau Monika. Sein großes Vorbild sei sein Vater, Willi Nöding, der ebenfalls mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden war.

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