Arbeitskreis Open Flair baut Gästehaus in Eschweger Mangelgasse

Gästehaus Open Flair Eschwege
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Bei der Vorstellung des Bauprojektes v. l. Gerhard Duppe (stellvertretender Fachbereichsleiter Planen und Bauen), Klaus Kurz Fachbereichsleiter Planen und Bauen) Open Flair Chef Alexander Feiertag, Bürgermeister Alexander Heppe und die Architektern Johannes und Matin Ruppert.

Neubau in der Mangelgasse: Arbeitskreis Open Flair schafft Wohnraum für Angestellte und Künstler

Eschwege - Der Bauantrag ist eingereicht, in vier Wochen soll es losgehen, dann wird die Baulücke in der Mangelgasse geschlossen. Ein Gästehaus für FSJ-ler, Praktikanten oder auch Künstler, die vom Open Flair verpflichtet werden sind, wir an der Werra entstehen. Der Arbeitskreis Open Flair investiert rund 400 000 Euro für den Neubau gegenüber dem E-Werk. „Wir hatten das Gebäude vis a vis, das konnte man sich nicht mehr anschauen“, beschreibt es Flair Chef Alexander Feiertag. Der Verein hatte das marode Fachwerkhaus vor zwei Jahren ersteigert und es war ursprünglich geplant das Objekt zu sanieren und dann als Gästehaus zu nutzen, berichtete er bei der Projektvorstellung. Bei genauerer Begutachtung der Bausubstanz stellt sich jedoch heraus, dass das unter Ensemble-Denkmalschutz stehende Haus nicht mehr zu sanieren war. Es folgte der Abriss und in den nächsten Monaten werden die aufwendigen Arbeiten an dem neuen Fundament des Gästehauses beginnen.

Fassade soll Optik des E-Werks erhalten

Da man im Bereich des Werraufers eine etwa vier Meter dicke Kiesschicht vorfindet, müssen spezielle Fundamentarbeiten ausgeführt werden. Es sind „Pfähle“ notwendig, die bis in den darunter liegenden Sandstein reichen, um für die nötige Stabilität des Hauses zu sorgen. Fünf Apartments, einige Büro- und Nebenräume und ein zur Werra hin offenes Treppenhaus, das auch als Südbalkon genutzt werden kann, sieht der Entwurf der Architekten Johannes und Martin Ruppert vor. Bei der Gestaltung der Fassaden hat sich der Bauherr mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt. „Die Fassade soll sich an die Optik des E-Werk anlehnen und sich auf die Lohgerber-Tradition von Brückenhausen beziehen“, erkläret Alexander Feiertag das Gestaltungskonzept. „Wir sind sehr froh, dass sich das Open Flair dieser Brache angenommen hat und sie in Zukunft sinnvoll genutzt wird.

So soll das neue Gästehaus des Vereins Open Flair in der Mangelgasse aussehen.

Maßnahme des Stadtumbau West

Der Bau des Gästehauses ist eine der letzten Maßnahmen im Rahmen des Stadtumbau West, das E-Werk war die erste Maßnahmen“, berichtetet Bürgermeister Heppe, der auch Vorsitzender der kommunalen Arbeitsgemeinschaft mitteleres Werratal ist, bei der Projektvorstellung. „Es ist ein weiterer Schritt zur Aufwertung von „Brückenhausen und zur Verzahnung von Werra und Stadt“, sagte Gerhard Duppe, vom Fachbereich Planen und Bauen und der Architekt Martin Ruppert betonte, dass es ihn freute, „dass erkannt worden ist, das Brückenhausen mehr sein könnte“. Möglich wird der Neubau auch durch Fördermittel des Landes Hessen und der gemeinsamen Städtebauförderung von Bund und Land.

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