Markt der Kulturen in Hessisch Lichtenau: Kirchplatz zeigte weltoffenen Flair

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Mit Chantal Lutz alias Bauchtänzerin Derwischan und ihren Mann trafen sich auch Orient und Okzident auf dem Markt der Kulturen.

Am Sonntag fand der Markt der Kulturen in Hessisch Lichtenau statt.

Von Immanuel Dobrowolski

Hessisch Lichtenau - Die Mischung macht‘s. Und die Mischung machte auch den Markt der Kulturen aus, der am Sonntag von 12 bis 17 Uhr auf dem Kirchplatz in Hessisch Lichtenau stattfand. Der Einladung des Büros für Kultur, Tourismus und Stadtmarketing folgten Vereine und Künstler aus mehreren Kulturen. Die dann gemeinsam in der Innenstadt Lichtenaus ihr Heimatland, ihre Kunst und kulinarischen Spezialitäten präsentierten. Zur Freude der zahlreichen Gäste, die trotz des bescheidenen Wetters zum Fest erschienen. „Wir haben bei den Einladungen darauf geachtet, dass alles regional ist“, erzählte Ann-Kathrin Pfanzelt vom Kulturbüro.

Wobei regional dabei nicht im strengen Sinne gedacht werden kann. Denn auch wenn alle Stände und ihre Betreiber eben aus der Region kamen, luden sie doch zu einer kulturellen – und vor allem kulinarischen – Rundreise um die Welt ein. Portugiesische Spezialitäten gab es beim Stand des KSC Lusitania, die thailändische Küche konnten die Besucher bei dem Foodtruck von Ranee Apolle aus Spangenberg probieren und selbst die westafrikanische Küche, vertreten durch eine Familie aus Togo, konnten die Besucher kennenlernen.

Und dann waren da noch die Tische voll mit Leckereien, die die Mitglieder der türkischen Gemeinde aus Heli mitgebracht hatten. Für die traditionelle deutsche Küche sorgten die Landfrauen aus Retterode mit Armen Rittern und der Heimat- und Kulturverein Velmeden, der den Besuchern original Velmeder Isenkuchen kredenzte. Für das kulturelle Programm sorgten eine Volkstanzgruppe aus dem Nachbarort Fürstenhagen, eine Trommlergruppe, die traditionelle afrikanische Rhythmen darbot und ein Akkordeonduo mit Musik aus dem Balkan. Auch von einer portugiesischen Sängerin gab es Musik und die Bauchtänzerin Derwischan sorgte für eine Atmosphäre wie aus einem orientalischen Märchen

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