Markt der Möglichkeiten - Woche der Witzenhäuser startete mit kreativen und kulinarischen Höhepunkten

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Es war gleichzeitig der Abschluss des „Weekend for Tolerance“ und der Auftakt der „Woche der Witzenhäuser“: Der Markt der Möglichkeiten, der am Samstag auf dem Marktplatz der Kirschenstadt stattfand. Im Mittelpunkt stand dabei die Aktion „Platz haben und Platz anbieten – Gemeinschaft gestalten“.

Witzenhausen. Vielfältig gedeckte Tische, buntes Programm aber leider grauer Himmel und Regenschauer, das war die Bilanz des Auftakts der „Woche der Witzenhäuser” am vergangenen Samstag auf dem Marktplatz der Kirschenstadt. Doch die Witzenhäuser ließen sich den Start in die Festwoche nicht vermiesen. Auch wenn das Wetter nicht gerade zum Frühstücken unter freien Himmel einlud, fanden viele Vereine und Gruppen den Weg zum Marktplatz, um beim Fairen Frühstück gemeinsam den Start in die besondere Veranstaltungswoche zu feiern.

Gemeinsam feiern

Die Kirschenstadt stand an diesem Tag ganz im Zeichen von Toleranz, Vielfalt und Integration, sowohl kulturell als auch kulinarisch. Wie vielfältig die Kreativität der Witzenhäuser und ihrer Gäste ist, zeigte die Aktion „Platz haben und Platz anbieten – Gemeinschaft gestalten“, die Mittelpunkt des „Marktes der Möglichkeiten” stand. Im Laufe des Tages bekamen rund vierzig alte Holzstühle neu Farbe. Vor allem junge Künstler griffen zu Malerrolle und Pinsel und verwandelten die bislang meist tristen Sitzmöbeln in bunte Kunstwerke, die ab sofort quer durch den Kreis ein neues Zuhause fanden. „Unsere Stühle gehen nach Hessisch Lichtenau, Reichensachsen, Frieda und sogar in den Klostergarten nach Fulda”, freut sich Kathrin Beyer von Omnibus – die Freiwilligenagentur über den großen Zuspruch, den die Aktion bei der Premiere des Marktes der Möglichkeiten in der Kirschenstadt bei den Besuchern fand.

Gemeinsam schlemmen

Nicht weniger vielfältig war das Angebot des Buffets, das die Besucher in Rathauskeller erwartete. Nachdem das internationale Picknick auf dem Marktplatz durch die Regenschauer sprichwörtlich „ins Wasser gefallen ist”, ließen die verschiedenen Speisen, die von einer Gruppe iranischer und afghanischer Frauen zubereitet wurden, die Besucher kulinarisch in ferne Länder reisen. Neben Kabuli-Polo (Reisgericht mit afghanischen Gewürzen sowie Lammfleisch oder Gemüse), Biryani (Reisgericht mit indischen Gewürzen und Hühnchenfleisch) und Bulani (Fladenbrot mit Gemüsefüllung) hatten die internationalen Köchinnen jede Menge vegetarisches Finger-Food vorbereitet.

Bereits am Vorabend hätten die Frauen mit den Vorbereitungen für das Buffet begonnen, berichtet Zara Kanaani von der Servicestelle Integration der Stadt Witzenhausen.

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