Info-Veranstaltung in Wanfried- Das Leben mit Medien

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Informationen zum digitalen Leben der Kinder gaben: (V. li.) Hans Jürgen Hennig ( Erziehungsberatungsstelle), Harald Nolte (Suchtprävention Eschwege), Dirk Rudolph ( Medienzentrum WMK), Drago Rajkovic (medienWERK), Stefanie Müller (Rundfunk Meißner), Thorsten Vogt (Lehrer an der Elisabeth-Selbert-Schule) und  Armin Bahl (Jugendförderung WMK.

Am "Safer Internet Day" informierte das Mediennetzwerk in Wanfried über die richtige Nutzung von Smartphone und Co.

Werra-Meißner/Wanfried. Eine Welt ohne Medien ist heutzutage nicht mehr wegzudenken. Die Nutzung von Computer, Handy und Co beginnt immer früher. Meist sogar besitzt ein Grundschulkind schon sein eigenes Smartphone. Um so wichtiger ist es, dass Kinder und Jugendliche gleich von Beginn an, die richtige Nutzung von Medien beherrschen.

Digitalisierung und Medienkompetenz

Das Mediennetzwerk des Werra-Meißner-Kreises „Click smart“ hat sich dem Thema Digitalisierung und Medienkompetenz angenommen. „Wir beraten und unterstützen Eltern, Schulen, Jugendzentren, Kitas, Vereine und andere Einrichtungen und führen Projekte durch“, sagt Dirk Rudolph vom Medienzentrum, der zusammen mit den kooperierenden Einrichtungen zum „Safer Internet Day“ in die Elisabeth-Selbert-Schule nach Wanfried eingeladen hatte.

Mediennutzung von  Kindern und in Familien

Im Fokus stand hierbei die Mediennutzung von Kindern und in Familien. Eingeladen waren insbesondere Eltern von Kinder der dritten bis sechsten Klasse. „Die Eltern von heute sind in einer komplett anderen Medienwelt aufgewachsen. Oft fehlt ihnen das Verständnis für die Rolle, die das Smartphone im Leben des Kindes spielt. Dabei haben die Kinder eine hohe Klick- und Wischkompetenz, aber eben keine Medienkompetenz“, macht Rudolph deutlich. Was mit den Bildern und Filmen passiere, sei den Schülern zumeist nicht bewusst. Daher sei es Aufgabe der Eltern, die Kinder dazu anzuleiten, so Rudolph weiter.

Workshops klären auf

Was in der heutigen Medienwelt alles passiert, das können Schüler bei verschieden Workshops sehen, die ergänzend an verschiedenen Schulen angeboten werden. Unter dem Motto „Läuft bei mir“ werden unter anderem Themen wie Fake-News und digitale Identität beleuchtet. Thematisiert wird aber auch das Thema Social Media. Hier stellt sich die Frage, ob dieses Angebot eher Fluch oder Segen ist. Ein dritter Workshop beschäftigt sich mit den Themen WhatsApp, YouTube, Instagram und Snapchat

Medien bestimmen unseren Alltag

­„Diese Medien bestimmen unseren Alltag. Die schnelle und unkomplizierte Nutzung per Smartphone bringt allerdings auch Risiken“, macht Rudolph deutlich. Schulsozialarbeiter Thorsten Vogt zum Beispiel nimmt diesen Punkt mit Kindern aus der dritten und vierten Klasse ganz genau unter die Lupe. Die ungeschminkte Wahrheit im Netz stellen Schüler der 12. Jahrgangsstufe der Beruflichen Gymnasiums zusammen mit der Fachstelle für Suchtprävention in einem Projekt dar. Hier stehen Fallgeschichten zur Spielsucht, ansprechende Plakate zu Mager- und Esssucht und das Thema Stress im Mittelpunkt. Auch eine App zur Handysucht, um zu sehen wie viel Zeit man am Handy verbringt, wird erschaffen. (sli)

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