Meerschweinchen finden am Meinhardsgipfel ein schönes Zuhause

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Meerschweinchen vom Meinhardsgipfel Neuerode

Arminia Manegold aus Neuerode kümmert sich um heimatlose Meerschweinchen.

Neuerode. Schwarz, weiß, braun, bunt, männlich oder weiblich – ganz egal: Arminia Manegold liebt sie alle, ihre Meerschweinchen. Und von ihnen hat sie einge ganze Menge. Ganzen 24 Exemplaren gibt sie im eigens gebauten Freigehege und in den drinnen gelegenen Eigenbauten ein neues Zuhause. "Ich hatte schon vor Jahren Meerschweinchen – damals habe ich sie noch gezüchtet. Aber es gibt so viele Tiere, die ein Zuhause suchen. Da muss ich nicht mehr züchten", erklärt die 45-Jährige, die seit 2013 heimatlosen Meerschweinchen ein Zuhause bietet – manchen vorübergehend, manchen älteren oder kranken Kandidaten auch für immer.

"Aus den verschiedensten Gründen suchen Meerschweinchen ein Zuhause. Das können Allergien der Besitzer sein, Lebensumstände, die sich verändert haben, keine Zeit oder kein Interesse mehr an den Tieren oder ungewollter Nachwuchs, für den man keinen Platz hat", weiß Arminia Manegold.Darüber, dass Nachwuchs im Gehege Manegold einzieht, braucht man sich keine Gedanken machen: "Die Böckchen werden selbstverständlich kastriert", erzählt die Neueröderin, die bei der Vermittlung der Tiere insbesondere darauf achtet, dass die Schweinchen artgerecht gehalten werden können und geliebt werden. "Aber erst wenn sie gesundheitlich fit sind und ich ihren Charakter so gut kenne, dass ich weiß mit welchen Tieren eine Vergesellschaftung möglich ist, gehen sie in die Vermittlung", sagt die Wutzen-Mama.

Um Geld geht es der 45-Jährigen nicht. Sie nimmt nur gerade so viel, um ein neues Böckchen kastrieren zu können oder die Futterkosten zu decken. Ansonsten zählt bei ihr: Platz statt Preis! Denn ein Meerschweinchen-Mädchen benötigt 0,5 Quadratmeter Platz, ein Böckchen das doppelte. Zwei bis drei Tiere sollten dann eine Gruppe bilden – alleine leben mögen die Wutzen nicht. Wer allerdings denkt, dass ein Hase der richtige Spielgefährte ist, der täuscht sich. "Sie haben eine komplett andere Körperhaltung. Was für den Hasen das Spielangebot, ist für die Wutz eine Bedrohung", weiß Arminia Manegold.

In guter Gesellschaft

Auf dem Meinhardsgipfel leben sie jedenfalls in sehr guter Gesellschaft mit ihren Artgenossen zusammen. Ob nun der kleine Keks, Heidi und Klara oder aber Peterson und Findus – alle fühlen sie sich im Fünf-Sterne-Hotel Manegold wohl. Denn ein sauberes Gehege, viel Liebe und ausreichend Futter lassen so manche schlechte Erfahrung vergessen. Gegessen wird übrigens das, was auf den "Tisch" kommt oder eben vor der Tür steht. Denn ein Supermarkt aus Grebendorf versorgt die 45-Jährige regelmäßig mit Obst und Gemüse.

Das komplette Konzept und die Meerschweinchen kann man unter www.meerschweinchen-vom-meinhardsgipfel.de ersehen.

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