Gegen einen 21-Jährigen aus Eschwege wird wegen versuchtem Tötungsdelikt ermittelt

Die Taten, bei denen der 21-Jährige aus Eschwege der Tatverdächtige ist, ereigneten sich am vergangenen Sonntag und Montag während des Johannisfestes. Nun wurde Haftbefehl erlassen.

Eschwege - Im Zusammenhang mit den gefährlichen Körperverletzungen, die sich über das Johannisfest ereignet hatten, wurde am Montagabend ein 21-Jähriger aus Eschwege festgenommen, der in Verdacht steht, am Johannisfestsonntag aber auch am Johannisfestmontag die Taten begangen zu haben.

Am Sonntagabend gegen 22.52 Uhr wurde in der Gebrüderstraße in Eschwege eine verletzte Person aufgefunden. Der 19-Jährige war mit einer Gruppe unterwegs, als man auf eine andere Personengruppe stieß. Die folgende zunächst verbale Auseinandersetzung wurde handgreiflich, wobei der 19-Jährige mit einem Messerstich am Hals verletzt wurde.

Am Montag um 21 Uhr trafen in der Eschweger Innenstadt (Stad) erneut zwei Personengruppen aufeinander. Dabei erkannte ein 24-jähriger aus Eschwege in der anderen Gruppe jene Person wieder, die den 19-Jährigen aus Eschwege mit dem Messer im Hals verletzt hatte. Bei dem Versuch, diese Person „zu stellen", zog dieser ein längeres Messer und stach den 24-jährigen damit in den Rücken. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige, der kurz darauf durch eine in der Innenstadt anwesende Polizeistreife festgenommen werden konnte.

Bei der Tat am Johannisfestsonntag wird nun wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. Auf Antrag der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde der 21-Jährige am gestrigen Tag noch dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ.

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