Michael Roth besucht Begegnungsstätte in Eschwege

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Michael Roth (2.v.re.) machte sich ein Bild von der Begegnungsstätte in der Eschweger Innenstadt. Foto: Privat

Der Bundestagsabgeordnete Michael Roth besuchte Begegnungsstätte und die Initiative ESCHWEGE HILFT

Eschwege. "Das wichtigste ist die Begegnung, um Vorurteile und Ängste abzubauen. Bei Ihnen, die neu in diesem Land sind, und bei denen, die schon lange hier leben", sagte der Bundestagsabgeordnete und Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth, in der Begegnungsstätte "Diversity/Vielfalt" in Eschwege zu den Besuchern.

Ihm wurden mehrere Fälle von syrischen Asylbewerbern geschildert, die viele Monate auf den Fortgang ihres Asylverfahrens oder auf eine Entscheidung des Bundesamtes für Migration warten.

"Faire Regeln statt Chaos"

Er warb in diesem Zusammenhang für mehr Verständnis dafür, dass Prüfungsverfahren lange Zeit brauchen, denn "Bürokratie bedeutet auch faire Regeln, sonst entsteht Chaos." Roth schilderte den Besuchern, dass die Herausforderung darin besteht, in kurzer Zeit viele neue Mitarbeiter einzuarbeiten, die sich mit einer hochkomplizierten Materie befassen. Er sicherte aber zu, dass Fälle, die an sein Haus übergeben werden, auch in seinem Haus geprüft werden.

Besuch bei "Eschwege hilft"

Am selben Tag besuchte Roth die ehrenamtlichen Frauen und Männer der Kleidersammelstelle von "Eschwege Hilft". Er wurde von den Organisatoren Aylin Abhau, Bianca Cardoso, Frank Daumann und Karl Montag durch die Sammelstelle geführt, die längst nicht nur mehr Bekleidung sammelt. Dabei erfuhr er, wie schnell dort reagiert wird.

Am Mittwoch wurde dringend ein Kinderwagen für die Neu-Eschwegerin Roza gebraucht. Ein Aufruf über Facebook war erfolgreich: Innerhalb von drei Stunden wurden drei Kinderwagen avisiert, die beim Besuch des Staatsministers abgegeben wurden, berichtete Montag.

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