260 Mio. Euro sollen dieses Jahr in den Weiterbau der A44 fließen

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Der Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich machte sich vor Ort ein Bild von den Fortschritten bei der A44. Foto: Privat

Der Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 räumt dem Bau der A44 hohe Priorität ein. Zudem sollen drei weitere Projekte im Kreis umgesetzt werden.

Werra-Meißner. Rund 260 Millionen Euro stellt der Bund im Jahr 2016 für den Weiterbau der A44 zur Verfügung. Das teilte der heimische Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich mit.Die Zahlen stammen aus dem Entwurf des Bundesverkehrswegeplans (BVWP), der kürzlich in Berlin vorgestellt wurde. In dem Entwurf hat die Bundesregierung alle Infrastrukturprojekte aufgelistet, die bis spätestens 2030 umgesetzt sein sollen: rund 1.000 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 264,5 Milliarden Euro.

"Die Fertigstellung des Gesamtprojektes A44 steht ganz oben auf der Liste der fest disponierten Maßnahmen", so Heiderich. Zudem sind drei weitere Projekte aus dem Werra-Meißner-Kreis in den vordringlichen Bedarf aufgenommen worden:  der A44-Anschluss der B27 von Eschwege bis Reichensachsen, die Ortsumgehung Eltmannshausen - Niddawitzenhausen auf der B27 und die Ortsumgehung Eschwege auf der B249. Letztere soll 2,9 Kilometer lang sein und ist mit rund 19,2 Millionen Euro veranschlagt.

Rohbau des Tunnels Küchen soll fertig werden

Was die A44 betrifft, so sollen dieses Jahr der Rohbau des Tunnels Küchen fertiggestellt und die Aufträge für die Tunnelausstattung vergeben sowie erste Bauwerke im Zuge der Trasse bei Waldkappel und Bischhausen fertiggestellt werden. Zwischen Waldkappel und der Anschlusstelle Eschwege gehen die Erdarbeiten weiter. Ebenfalls dieses Jahr soll im Bereich der Anschlussstelle Ringgau der Umbau der B7 und B27 für den späteren Anschluss an die Autobahn beginnen. Im östlichen Abschnitt der A44 sollen in den nächsten Monaten verstärkt vorgelagerte naturschutzfachliche Maßnahmen umgesetzt werden, im April erfolgen die Vergabeverfahren für den Bau des Tunnels Spitzenberg sowie die Talbrücken Ulfe und Netra.

Diese Informationen  stammen aus dem Bundesverkehrsministerium. Heiderich hatte sich dort eigens danach erkundigt, wie es konkret vor Ort weitergeht."Alle Finanzierungszusagen wurden bislang eingehalten. Jetzt wird erstmals aus beiden Richtungen gebaut", so der CDU-Politiker. Er kündigte an, sich im Haushaltsausschuss des Bundestages weiter dafür einzusetzen, dass auch in Zukunft Mittel zur Verfügung stehen, um das Projekt in absehbarer Zeit fertigzustellen.

EXTRA-INFO: Beteiligung der Öffentlichkeit

Während eines sechswöchigen Beteiligungsverfahrens haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich zum BVWP zu äußern. Das Konsultationsverfahren endet am 2. Mai.

Stellungnahmen können über ein Online-Formular oder per Post an das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur; Referat G12; Invalidenstraße 44; 10115 Berlin; Stichwort "BVWP 2030"abgegeben werden.

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