Nach 60 Jahren endlich da: Neuer Jugendraum für Ziegenhagen

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Bürgermeister Daniel Herz, Ortsvorsteher Manfred Harbusch sowie Kilian Hugo, Yannic Zuschlag und Michelle Otyepka (Vorstand der Jugendgruppe) eröffneten den neuen Jugendraum.

Seit 60 Jahren gibt es in Ziegenhagen die Idee, einen Jugendraum zu errichten. Jetzt wurde sie in die Tat umgesetzt. Nach rund zwei Jahren Planungen und Umbauarbeiten wurde am Samstag der neue Jugendraum in den Räumlichkeiten des Fremdenverkehr- und Heimatvereins offiziell eröffnet.

Witzenhausen. Was lange währt, wird endlich gut: Bereits vor 60 Jahren habe es in Ziegenhagen Planungen für die Einrichtung eines Jugendraums gegeben, erinnerte Ortsvorsteher Manfred Harbusch an die schon seit der Großelterngeneration der jetzigen Nutzer des Jugendraums bestehende Idee einen Treffpunkt für die Jugendlichen in dem Witzenhäuser Ortsteil zu schaffen.

Am Samstag konnte Harbusch gemeinsam mit Witzenhausens Bürgermeister Daniel Herz und Kilian Hugo, 1. Vorsitzender der Jugendgruppe Ziegenhagen, den ersten Jugendraum des Ortsteils offiziell eröffnen. Dieser ist den Räumlichkeiten des Fremdenverkehr- und Heimatvereins entstanden und bietet mit einer Sitzgruppe und einer selbstgebauten Theke ab sofort einen eigenen Treffpunkt für die rund 15 Mitglieder der Jugendgruppe. Derzeit treffen sich die Jugendlichen im Alter von 13 bis 19 Jahren spontan in ihrem neuen Jugendraum, feste Öffnungszeiten gebe es noch nicht, berichtet Kilian Hugo bei der Eröffnung. Doch schon bald sollen diese folgen, um auch neu zugezogenen Jugendlichen, die Möglichkeit zu geben, Gleichaltrige kennen zu lernen und sich schnell im Ort zu integrieren.

Die Planungen für einen Jugendraum gab es seit Jahrzehnten, der konkrete Startschuss für die Errichtung sei aber vor rund zwei Jahren gefallen, erinnert sich Kilian Hugo. Harbusch sei damals auf die Jugendlichen zugekommen und hätte ihnen den Vorschlag unterbreitet. „Das Interesse verbreitete sich wie ein Lauffeuer”, so Hugo. Gleichzeitig entstand die Jugendgruppe, die von Anfang an in die Planungen für ihren Raum einbezogen wurde. Er sei sehr froh, dass es mit der Umsetzung des Projekts endlich geklappt hat, so der 18-Jährige weiter. „Wir haben bei diesem Projekt von Beginn an sehr viel Unterstützung bekommen, von der Stadtverwaltung, dem Ortsbeirat, Vereinen und Privatpersonen.”

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