„Nachhaltiges Ziegenhagen“: Arbeitsgemeinschaft stellte 18 Projekte vor

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Veronika Kühnapfel erläuterte die Grundlagen des Projekts.

Ziegenhagen gehörte bundesweit zu den fünf Ortschaften, die sich am Projekt „Leben in zukunftsfähigen Dörfern“ beteiligt haben. Im Rahmen des Projektes, ist die Arbeitsgemeinschaft „Nachhaltiges Ziegenhagen“ entstanden.

Ziegenhagen. Der Witzenhäuser Ortsteil Ziegenhagen gehörte bundesweit zu den fünf Ortschaften, die sich am Projekt „Leben in zukunftsfähigen Dörfern“ beteiligt haben. Im Rahmen des Projektes, das vom Frühjahr 2017 bis September dieses Jahres lief, ist die Arbeitsgemeinschaft „Nachhaltiges Ziegenhagen“ entstanden. Am Sonntag stellte die Arbeitsgemeinschaft sich, das entwickelte Nachhaltigkeitskonzept sowie die 18 Projekte, die sich im Rahmen des Dorfmodellprojekts der Idee „Nachhaltiges Ziegenhagen“ angeschlossen haben, der Dorfgemeinschaft vor.

Der Raum platzte aus allen Nähten. Viele Ziegenhagener sind der Einladung von Manfred Harbusch und Veronika Kühnapfel von der Arbeitsgemeinschaft „Nachhaltiges Ziegenhagen“ gefolgt, um sich im Rahmen eines Informationsnachmittags im örtlichen Gasthaus einen Einblick in die Arbeit der im März diesen Jahres gegründeten Gemeinschaft zu verschaffen und die einzelnen Projekte kennenzulernen. Im Rahmen des bundesweiten Projektes „Leben in zukunftsfähigen Dörfern“ wurden die Dorfbewohner in Ziegenhagen darin unterstützt, ein Forum für ihre kreativen Aktivitäten und Ideen in den Fokus der Nachhaltigkeitsentwicklung zu stellen. Gemeinsam wurde überlegt, was der Ort braucht und wie man die verschiedenen Wünsche und Ideen gemeinsam im Ort umsetzen kann. Unter Einbeziehung aktiver Gruppen und ihrer Themen ist im März diesen Jahres die Arbeitsgemeinschaft „Nachhaltiges Ziegenhagen“ entstanden, erläutert Kühnapfel die Anfänge des Projektes, das den gesamten Ort mit einbezieht. Es seien 18 Projekte mit engagierten Leitern, die sich mit ihren bestehenden Projekten oder neuen Projektideen dem Gedanken angeschlossen haben, an der nachhaltigen Entwicklung des Dorfes mitzuarbeiten, so Kühnapfel weiter.

Die einzelnen Projekte dienen dem Erhalt der ökologischen Vielfalt, dem Aufbau von Gemeinschaften und der Wertschätzung sozialer Vielfalt, der Pflege von Kunst, Kreativität und Tradition, der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen und der Transformation von Konzepten zu Wohlstand, Arbeit und Fortschritt. Alles unter dem Motto: Nachhaltig handeln und Gemeinschaft im Dorf leben. Für Ziegenhagen sei das Dorfmodellprojekt eine einzigartige Chance sich gemeinsam nachhaltig zu entwickeln, so Ortsvorsteher Manfred Harbusch.

Manfred Harbusch und und Gerda Peters stellten das Projekt „Dorfzeitung“ vor.

Viele Projekte, wie zum Beispiel der Jugendraum, das Hallenbewegungsbad oder der Handarbeitstreffen, die nun unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft gemeinsam die Idee der Nachhaltigkeit verfolgen wollen, gehören schon seit Jahren zum Ort dazu, berichtet Harbusch. Doch es gebe auch neue Ideen, die im Rahmen des Projekt „Leben in zukunftsfähigen Dörfern“ entstanden seien, so der Ortsvorsteher weiter. Eines davon sei die Dorfzeitung. Vier bis fünfmal pro Jahr soll das Blatt erscheinen und die Dorfbewohner über die bevorstehenden Termine aber auch die aktuellen Entwicklungen vor Ort informieren. „Das Projekt hat viele verbindende , soziale Elemente, aber auch kulturelle und ökologische Aspekte sind vertreten“, beschreibt Harbusch, das von ihm und Gerda Peters betreute Projekt.

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