Neubau des Funktionstrakts am Eschweger Klinikum ist gestartet

(V.li.) Geschäftsführerin Dr. Claudia Fremder, Landrat Stefan Reuß, Geschäftsführer Christoph R. Maier, der technische Leiter Reiner Meister und Architektin Daniela Kirschner-König beim offiziellen Spatenstich für den Funktionstrakt am Eschweger Krankenhaus. Foto: Renneberg
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(V.li.) Geschäftsführerin Dr. Claudia Fremder, Landrat Stefan Reuß, Geschäftsführer Christoph R. Maier, der technische Leiter Reiner Meister und Architektin Daniela Kirschner-König beim offiziellen Spatenstich für den Funktionstrakt am Eschweger Krankenhaus. Foto: Renneberg

Heute fand der offizielle Spatenstich für den 12,5 Millionen Euro teuren Funktionstrakt des Klinikums Werra-Meißner in Eschwege statt.

Eschwege. Im Herbst 2018 will das Klinikum Werra-Meißner in Eschwege den neugebauten Funktionstrakt in Betrieb nehmen. Heute fand der offizielle Spatenstich für den rund 12,5 Millionen Euro teuren Erweiterungsbau statt.

Wo einst der Verbindungsbau zwischen Krankenhaus und Psychiatrie – die "ehemalige Wäscherei" – stand, sollen in gut zwei Jahren der Zentraloperationsbereich mit Sterilgutlager, eine Zwischenintensivstation und Arztdiensträume Platz finden.

Neubau ermöglicht effizientere Abläufe

Von diesen Neuerungen versprechen sich die Geschäftsführer Christoph R. Maier und Dr. Claudia Fremder effizientere Abläufe in der Akutversorgung – zum Wohl von Patienten und Personal. "Wir konzentrieren die komplette Schwerkrankenversorgung im Erdgeschoss und binden das Zentrum für Psychiatrie und Psychotherapie (ZPP) noch besser an das Krankenhaus an", betont Maier. Das sei zunehmend von Bedeutung, da längst nicht alle Patienten des ZPP ausschließlich psychiatrisch behandelt würden. "Darunter sind auch viele somatische Patienten", so Maier.

Der Rückbau des alten Wäschereigeschosses wurde Mitte November abgeschlossen. Derzeit finden Erd- und Entwässerungsarbeiten statt, im Januar soll – wenn das Wetter mitspielt – die Gründung folgen. Der Rohbau soll im Herbst 2017 stehen. "Dann brauchen wir nocheinmal gut ein Jahr für den Ausbau", umreisst Architektin Daniela Kirschner-König den Zeitplan. Sie ist ebenfalls überzeugt, dass der Neubau in Zukunft vor allem für "kurze Wege" innerhalb des Klinikums sorgen wird. Zudem wird der OP-Bereich auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Land steuert 8,8 Millionen Euro bei

Das lässt sich das Klinikum Werra-Meißner einiges kosten: Etwa 3,7 Millionen Euro investiert die Gesellschaft in den Neubau, der auf zwei Etagen rund 4.000 Quadratmeter Nutzfläche bietet. Weitere 8,8 Millionen Euro steuert das Land bei.

Dass das Geld gut angelegt ist, daran hat auch der Vorsitzende des Aufsichtsrats und der Gesellschafterversammlung der Gesundheitsholding Werra-Meißner, Stefan Reuß, keine Zweifel: "Die Investitionen tragen dazu bei, das Klinikum zukunftsfähig auszurichten. Die kurzen Wege erhöhen die Wirtschaftlichkeit und kommen den Patienten zugute", betonte der Landrat.

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