50 neue Katzen in Hessisch Lichtenau abzugeben

Rund 50 neue Katzen wurden in Hessisch Lichtenau und Großalmerode seit August aufgefunden.
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Rund 50 neue Katzen wurden in Hessisch Lichtenau und Großalmerode seit August aufgefunden.
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Rund 50 neue Katzen wurden in Hessisch Lichtenau und Großalmerode seit August aufgefunden.

Das Jahr war für die Katzennothilfe in hessisch Lichtenau und Großalmerode bis zum August ruhig, doch dann ging es Schlag auf Schlag. Jetzt gibt es 50 neue Miezen, die ein zu Hause suchen.

Die Region. Katzenalarm bei der Nothilfe. Überall miezt und mauzt es, rund 50 junge Fellnasen suchen ein neues Zuhause. „Eigentlich hatten wir dieses Jahr recht wenige Katzen, fast alle waren vermittelt. Doch ab August ging es dann Schlag auf Schlag. Zehn neue Katzen aus einem überforderten Haushalt, 17 Katzen vom Bauernhof und etwa noch einmal so viele vom nächsten Landwirt“, erklären Birgit Drönner-Probstmeier und Sonja Bachmann von der Katzennothilfe.

Der Boom kommt daher, dass die Besitzer ihre Tiere nicht kastrieren lassen. Gerade auf Bauernhöfen sind die Tiere oft sich selbst überlassen. Zudem fehlt die Einsicht. Erst wenn das Ordnungsamt kommt und auf die Kastrationspflicht verweist und mit Strafen droht, dämmert es den Besitzern in Lichtenau.

Doch auch in anderen Städten gibt es laut Katzennothilfe die gleiche Problematik. Inzwischen sind es über 50 Tiere, die meisten sind kein halbes Jahr alt, vor allem Jungkatzen bevölkern derzeit das Haus der Katzennothilfe sowie die Wohnungen der Helfer, die kurzfristig Unterschlupf gewähren müssen. Man weiß derzeit nicht wohin mit den kleinen Tigern.

Hohe Arztrechnungen

„Bevor wir die Tiere vermitteln, müssen diese erst einmal alle gründlich durchgecheckt und behandelt werden. Denn viele der Katzen, gerade auch die Jungtiere, haben Krankheiten. Die größeren werden kastriert. Rund 130 Euro investieren wir pro Tier, da ist die Unterkunft und Verpflegung nicht eingerechnet“, sagt Birgit Drönner-Probstmeier. Rund 6.500 Euro mussten daher in die Gesundheit der Tiere investiert werden. So viel Geld hat der Verein eigentlich nicht.

Die Tiere werden daher auch nur gegen eine Schutzgebühr abgegeben, 130 Euro pro Tier. „Wenn man selbst all die medizinischen Maßnahmen privat bezahlen müsste, wäre man mindestens mit der doppelten Summe dabei“, erläutert Sonja Bachmann.

Man selbst verdiene an den Tieren nichts und das wolle man auch gar nicht. Doch um den Verein am Leben zu halten, damit die Katzen auch weiterhin eine sichere Zukunft haben, erhebt man die Schutzgebühr. Bei so vielen Katzen geht auch das Futter stark ins Geld, der Verein ist gerade jetzt auf Spenden angewiesen, ganz gleich ob in bar oder mit Naturalien.

Man hofft auf neue Besitzer

„So viele Katzen auf einem Schlag hatten wir bisher noch nicht“, erklären Birgit Drönner-Probstmeier und Sonja Bachmann. Man hofft nun, die Tiere möglichst schnell vermitteln zu können. Die kleinen Jungtiere gibt man nur im Doppelpack ab.

„Die brauchen einen Artgenossen, mit dem sie spielen können, das ist in dem Alter notwendig“, so Sonja Bachmann. Die Tiger, die rund ein halbes Jahr alt sind, werden auch einzeln abgegeben. Die meisten Tiere sind Freigänger und brauchen auch entsprechenden Auslauf. Die älteren Tiere sind bereits kastriert, damit nicht noch mehr ungewollte Katzen auf den Straßen unterwegs sind. Die Katzennothilfe kämpft schon seit Jahren für eine Kastrationspflicht.

In Hessisch Lichtenau gibt es diese bereits und mit Helsa hat man bereits Gespräche aufgenommen. In Großalmerode hatte man sich zuletzt dagegen entschieden. Wer ein ernsthaftes Interesse an einer Katze hat, kann sich bei der Katzennothilfe melden. Wer keins der Tiere aufnehmen möchte, aber dennoch für deren Wohlergehen sorgen möchte, kann sich mit einer Spende an den Verein wenden. Die Vermittlung findet vor Ort statt, denn Mensch und Katze sollen sich finden.

„In der Regel haben die Menschen eine genaue Vorstellung, was für eine Katze sie suchen, doch oft gehen sie mit einer ganz anderen Mieze, denn die Chemie muss stimmen“, sagt Birgit Drönner-Probstmeier. Man könnte auch sagen, die Katze sucht sich den Besitzer aus und nicht umgekehrt. Die Katzennothilfe Hessisch Lichtenau / Großalmerode 2000 e.V. steht Ihnen bei Fragen unter Tel. 05602 6829 oder 05604 930 532 sowie 05602 916 2458 zur Verfügung.

 

 

EXTRA INFO

Was man vor der Anschaffung einer Katze bedenken sollte:

- Haben sie oder ein Haushaltsmitglied eine Katzenhaar-Allergie?

- Wollen Sie eine Rassekatze, oder doch ein Tier aus einer Notunterkunft? -Eine junge Katze verursacht zunächst mehr Kosten. Generell sollte man für die Verpflegung bis zu 50 Euro im Monat einplanen. - Soll es eine Hauskatze oder eine Freigängerin sein? Hauskatzen und sehr junge Tiere sollte man mindestens zu zweit halten, vor allem bei Geschwistern gibt es generell wenig Probleme.

- Auch die Wohnung sollte den Katzen genug Raum und Rückzugsmöglichkeiten bieten.

- Hauskatzen benötigen einen Brunnen und Katzengras sowie Spielmöglichkeiten.

- Wer zur Miete wohnt, muss sich vorher bei seinem Vermieter informieren, ob er überhaupt ein Haustier halten darf.

- Freigänger müssen kastriert und gechipt sein. Gerade die Kastration ist wichtig, damit man nicht plötzlich noch mehr Tiere im Haus hat. In einigen Städten gibt es auch die Kastrationspflicht.

- Wenn man sich eine Katze aus dem Tierheim holt, sollte man die Katze kennenlernen, bevor man sie mit nach Hause nimmt. Die Chemie zwischen Mensch und Tier muss stimmen, nicht die Optik.

- Katzenklo und Transportbox, müssen vor der Katze angeschafft werden. Eine Bürste hilft bei der Fellpflege und entlastet die Katze, da diese nicht so viele Fellballen auswürgen muss.

- Sauberkeit, Katzen möchten ein sauberes Klo haben! Das Fressen sollte in einem separaten Raum stehen. Katzen verrichten ihr Geschäft nicht nahe ihrer Futterquelle.

- Regelmäßige Besuche beim Tierarzt sind Pflicht, so können Impfungen aufgefrischt und mögliche Erkrankungen frühzeitig erkannt werden. Zwischen 200 und 500 Euro sollte man im Jahr einplanen, gerade Freigänger können sich oft verletzen.

- Freigänger müssen regelmäßig entwurmt werden, da sie durch den Beifang Parasiten und Krankheitserreger aufnehmen können.

- Ein Tier darf niemals als Geschenk fungieren, der Besitzer muss sich immer selbst und bewusst dafür entscheiden. Ein Tier ist niemals ein Spielzeug für ein Kind.

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