62 neue Plätze für Flüchtlinge in Hess. Lichtenau

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Die Kreisverwaltung möchte auf dem ehemaligen Kasernengelände in Lichtenau eine neue Gemeinschaftsunterkunft einrichten

Hessisch Lichtenau. Durch die weiterhin unvermindert hohe Zahl der aufzunehmenden Flüchtlinge und Asylbewerber ist es erforderlich geworden, eine weitere Gemeinschaftsunterkunft zu eröffnen. Zu diesem Zweck beabsichtigt der Werra-Meißner-Kreis in Hessisch Lichtenau ein Gebäude anzumieten, die Gemeinschaftsunterkunft für 62 Bewohner soll im ehemaligen Sanitätszentrum der Bundeswehr in der Blücher Straße 11 – 13 eröffnet werden.

In einem Gespräch mit der Stadt Hessisch Lichtenau und örtlichen Multiplikatoren wurden jetzt die notwendigen Abstimmungen getroffen, sowie eine Reihe von Informationen zur geplanten Unterbringung der Flüchtlinge und deren Betreuung vermittelt.

Dabei wurde vor allem auch das Betreuungskonzept der Arbeiterwohlfahrt Eschwege e.V. vorgestellt und aufgezeigt, welche Kooperationen mit örtlichen Akteuren zur Unterstützung der Flüchtlinge möglich sind. "Wir haben an den anderen Standorten von Gemeinschaftsunterkünften sehr gute Erfahrungen gemacht und hoffen, dass sich auch in Hessische Lichtenau aus vielen gesellschaftlichen Bereichen Menschen engagieren, um den Flüchtlingen zu helfen und ihnen die Integration zu erleichtern", sagte Ilona Friedrich (Fachbereichsleiterin Jugend, Familien, Senioren und Soziales des WMK) während des Gespräches mit der Stadt Hessische Lichtenau.

Erster Stadtrat Heinz Vogt ist sich sicher, "dass es gelingen wird, die Flüchtlinge gut zu integrieren, schließlich hat die Stadt bereits Erfahrung mit der Integration von Menschen aus der Zeit, als es in Fürstenhagen noch das Übergangswohnheim für Spätaussiedler gab."

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