Neue Rettungswache des DRK in Hessisch Lichtenau eingeweiht

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Werden ihren Dienst in der neuen Rettungswache neben 42 weiteren Helfern leisten: (v.li.) Mark Sachse, Marcus Dölle und Ludger Riese.
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Werden ihren Dienst in der neuen Rettungswache neben 42 weiteren Helfern leisten: (v.li.) Mark Sachse, Marcus Dölle und Ludger Riese.
Christian Sasse (Kreisbrandinspektor), Jürgen Vogelei (Vorsitzender DRK Werra-Meißner) und Landrat Stefan Reuß (vli.) übergaben noch das neue Schild für die Rettungswache zur Eröffnung.
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Christian Sasse (Kreisbrandinspektor), Jürgen Vogelei (Vorsitzender DRK Werra-Meißner) und Landrat Stefan Reuß (vli.) übergaben noch das neue Schild für die Rettungswache zur Eröffnung.

In Hessisch Lichtenau können die DRK-Retter ihren neuen Standort benutzen

Hessisch Lichtenau. Die neue Rettungswache in Hessisch Lichtenau ist fertig. 1,6 Millionen hat der Umbau des ehemaligen Opel-Autohauses in der Landgrafenstraße gekostet.

380 Quadratmeter Hallenfläche und 480 Quadratmeter Funktionsräume stehen den 45 Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) nun zur Verfügung. Für die Rettungskräfte wird nun vieles einfacher, die Umwege im Haus fallen weg, alles ist durchdachter, wie es Markus Bechtel, stellvertretender Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes bei einer Führung durch die Räumlichkeiten erklärte.

 „Im Gegensatz zum alten Standort am Lohwasser haben wir hier nun auch getrennte Umkleiden für Männer und Frauen“, so Bechtel. Vor allem aber gibt es nun auch Einzelruheräume für die Einsatzkräfte, zudem kann man nach einer Einsatzfahrt mit einem Ansteckenden Patienten gleich von der Garage unter die Dusche und muss nicht mehr durch mehrere Räume.

Eine neue DIN-Norm hat dafür gesorgt, dass vieles praktischer, aber auch teurer geworden ist. Eigentlich sollte das Gebäude ab 2016 umgebaut werden, die Pläne lagen schon vor, doch dann musste man noch einmal alles neu planen, wie es Jürgen Vogelei, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes erklärte. Der Bau begann daher erst 2018.

Somit ist nun auch die Fahrzeughalle beheizt, damit die Desinfektion der Fahrzeuge etwa im Winter nicht mehr in eisiger Kälte stattfinden muss. Im Gegenzug musste dafür die Halle entsprechend isoliert werden. Rund 260.000 Euro kostete dies mehr.

Darüber hinaus musste auch noch ein drittes Fahrzeug vor Ort stationiert werden. Einmalig ist zudem, dass ein Notarzt vor Ort ist.

„Ja, so eine neue Rettungswache kostet Geld, doch wenn es um Menschenleben geht, ist es notwendig“, beschreibt Lichtenaus Bürgermeister Michael Heußner die Errichtung der Rettungswache. Landrat Stefan Reuß erklärte, dass nicht nur die Rettungswache in Hessisch Lichtenau einen Umbruch erfahren habe, sondern dass überall im Kreis die Rettungswachen neu ausgerichtet werden, etwa auch in Witzenhausen und Wanfried.

„Wir müssen Rettungsfristen einhalten und jede einzelne Minute entscheidet im Ernstfall über Leben und Tod“, so Reuß. Die Refinanzierung der neuen Rettungswachen bzw. deren Umbau wird durch die Rettungsdienstgebührensatzung geregelt, daher durch Mittel der Krankenkassen, also deren Beitragszahler.

Am wichtigsten war den Ehrengästen jedoch, dass die Rettungskräfte möglichst wenig ausrücken müssen, im Ernstfall aber Leben retten und sie selbst immer gesund zurückkehren können.

DRK-Hessen Präsident Norbert Södler erklärte: „Wenn das DRK kommt, dann wissen die Menschen, dass ihnen geholfen wird!“ Mit der neuen Wache soll dies nun auch ein Stück schneller gehen.

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