Neue Werrabrücke in Kleinvach wurde offiziell eingeweiht

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Neue Brücke bei Kleinvach ist jetzt zweispurig, Einschränkungen gibt es nicht mehr

Bad Sooden-Allendorf-Kleinvach. Endlich wurde die neue Werrabrücke der Kreisstraße 58, die in den Ort Kleinvach hineinführt, offiziell eingeweiht. Schon einige Monate konnte sie ,getestet’ werden, nachdem die Behelfsbrücke abgebaut worden war (wir berichteten)."Wir finden, dass alle Beteiligten eine große Feier verdient haben", sagte Landrat Stefan Reuß nach der Zerschneidung des symolischen Absperrbandes. Die Einladung des Werra-Meißner-Kreises und Beck Bau nach dem Festakt ins Bürgerhaus wurde viel Beifall der zahlreichen Dorfbewohner honoriert.Das ursprüngliche Bauwerk von 1887 über die Werra – vorher gab es eine Fähre – wurde noch im Krieg 1945 zerstört und 1948 als Stahlverbundkonstruktion als ,Notbrücke’ wieder hergestellt. Die Fahrbahnbreite der Brücke betrug lediglich vier Meter und konnte daher nur im Einbahnverkehr befahren werden und musste für Fahrzeuge über 18 Tonnen gesperrt werden.1973 und 1983 wurden bereits Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt, doch immer wieder traten Schäden auf. So erfolgte schließlich 2012 im Auftrag des Werra-Meißner-Kreises der Neubau der Werrabrücke – mit einem Gesamt-Kostenvolumen von 3,5 Millionen Euro, wie Reuß erklärte. 2,15 Millionen Euro gab es vom Land Hessen dazu."Bis hin zur Farbe des Geländers wurde alles gemeinschaftlich im Kreisausschuss entschieden", so Reuß weiter."Die Brücke ist jetzt zweispurig und wir müssen keine Einschränkungen mehr hinnehmen", ergänzte Ortsvorsteher Klaus Polednicek. "Auch der Mittelpfeiler, der besonders bei Hochwasser für Behinderungen und Staus in der Werra sorgte, ist nun weg."

Peter Wöbbeking von HessenMobil freute sich über die Anwesenheit und das Interesse so vieler Bürger und bedankte sich beim Werra-Meißner-Kreis. Dieter Kühnemund von der Bau ausführenden Firma Beck Bau Eschwege unterstrich, dass über 11.000 Arbeitsstunden investiert worden seien. Hinzu kämen noch die des Unternehmens ,Stahlbau Magdeburg’. "Derartige Aufträge sichern Arbeitsplätze", so Kühnemund.Bürgermeister Frank Hix lobte das Bauwerk und wies auf dessen Bedeutung für Bad Sooden-Allendorf hin: "Sonst wäre unser schöner Ortsteil Kleinvaach von der Welt abgeschnitten."

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