Bau des neuen Hotels auf Müllers Weiden soll im März beginnen

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Die Nordansicht.

Das Hotel, das durch das Unternehmerehepaar Kühnemund realisiert wird, soll auch noch im kommenden Jahr fertig gestellt werden.

Eschwege - Ein Hotel, auf der kleinen Werrainsel „Müllers Weiden“, das zwischen dem Baumbestand fast verschwindet und sich für die Stadtbevölkerung öffnet, ist das Konzept des Unternehmerehepaares Kühnemund aus Eschwege. Realisiert wird es vom Architekten Ludwig Lieberknecht, der zwei eingeschossige Gebäude mit einer Kombination aus Pult- und Flachdächern geplant hat. Der Baumbestand auf dem Inselteil bleibt größtenteils erhalten und es werden weitere Gehölze angepflanzt. In der vergangenen Woche wurde das Konzept den Mitgliedern des Ausschusses für Bauen und Umwelt vom Bauherren und dem Architekten vorgestellt. Die Stadtverordneten dankten den Investoren für ihren Mut und lobten das Konzept.

Hotel mit 13 Zimmern

Ein Hotel Garni mit 13 Zimmern wird an dieser besonders schönen Stelle der Kreisstadt entstehen. Ein Frühstücksraum, Dachterrassen und ein Sauna- und Fitnessbereich und Parkplätze gehören zum Konzept. Sollte ein Pächter gefunden werden, kann auch ein Restaurant in dem Hotel eröffnet werden. Das großzügige Gartengelände ist zum Teil öffentlich zugänglich. In diesem Teil sollen auch Spielgeräte aufgestellt werden. Zwischen den beiden Hotelgebäuden wird ein öffentlicher Weg durchgeführt, der eine Verbindung von Brückenhausen über Müllers Weiden bis zum Schlossplatz schaffen soll. Um diese Verbindung herzustellen, sind noch bauliche Veränderung im Bereich der Schleuse notwendig. Ob hier der Steg an der Schleuse erweitert werden kann oder eine Brückenlösung notwendig ist, wird derzeit mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung geklärt.

„Uns ist eine naturnahe und ökologisch vertretbare Bauweise wichtig. Das Hotel soll im Einklang mit dem städtischen Umfeld stehen“, erläutert Dieter Kühnemund. Der Architektenentwurf sieht eine Dachbegrünung vor, die Regenwasser aufnimmt. Die Heizenergie wird aus Erdwärme gewonnen. Auf Nachfrage eines Ausschussmitgliedes erläuterte Dieter Kühnemund, man habe aus optischen Gründen auf Solarelemente auf den Dächern verzichtet. Um den Anforderungen an das Bauen in einem hochwassergefährdeten Bereich nachzukommen, werden die Bodenplatten der Gebäude auf Einzelfundamente aufgeständert. Durch diese Bauweise kann das Gebäude, ohne dass ein Schaden entsteht, unterspült werden. Diese Konstruktion ist auf ein 100-jähriges Hochwasser mit einem zusätzlichen Puffer von 50 Zentimetern ausgerichtet und wurde deshalb von den zuständigen Behörden genehmigt. Man erreicht das Hotel über die Bremer Straße und die Brücke über die Haarlache. Diese Brücke ist 3,10 Meter breit und hat eine Traglast von mindestens 30 Tonnen. Sie wurde auf ihren baulichen Zustand geprüft.

Zum Zeitplan sagte Dieter Kühnemund, dass derzeit das Gelände geräumt wird, im nächsten Bauabschnitt wird das auf dem Gelände stehenden Gebäude abgerissen und der März 2020 ist für den Baubeginn angepeilt. Fertig gestellt werden soll das Hotel auch schon im nächsten Jahr.

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