Neuer Wasserspeicher für Eschweger Neubaugebiet

(V.li.) Bürgermeister Alexander Heppe, Markus Mengel, Fachbereichsleiter für Tiefbau der Stadt Eschwege, Mike Hoppe vom Ingenieurbüro Henke sowie Herbond und Klaus Wiegand von Küllmer Bau stehen am Grund der zukünftigen Versickerungsanlage im Böhmental. Die Bauarbeiten sollen Ende des Jahres abgeschlossen werden.
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(V.li.) Bürgermeister Alexander Heppe, Markus Mengel, Fachbereichsleiter für Tiefbau der Stadt Eschwege, Mike Hoppe vom Ingenieurbüro Henke sowie Herbond und Klaus Wiegand von Küllmer Bau stehen am Grund der zukünftigen Versickerungsanlage im Böhmental. Die Bauarbeiten sollen Ende des Jahres abgeschlossen werden.

Im Böhmental wird derzeit eine Versickerungsanlage für das neue Wohngebiet am Höhenweg gebaut.

Eschwege.  Mit großem Gerät wird derzeit im Böhmental unterhalb des Langenhainer Weges gebaut. Spaziergängern dürfte es schon aufgefallen sein, denn von der Wiese im Tal ist derzeit nichts mehr zu sehen. Es entsteht dort eine Versickerungsanlage mit einem Speichervolumen von rund 783 Kubikmetern. In drei bis fünf Metern Tiefe wird ein Speicherbecken errichtet, in das das Regenwasser aus dem zukünftigen Wohngebiet am Höhenweg geleitet wird.

Regenwasser wird gesammelt und versickert

Ein Zulaufkanal führt das Regenwasser unter dem Langenhainer Weg zu der Versickerungsanlage. Das Wasser wird dort gesammelt und kann dort im Erdboden versickern. Es kommt daher dem Grundwasserspiegel zu gute und wird nicht in die Kanalisation geleitet. „Es ist ein Beitrag zum Umweltschutz, denn die Niederschläge bleiben da erhalten, wo sie niedergehen und das dient der Grundwassererhaltung“, erläutert Bürgermeister Alexander Heppe.

Die Anlage ist ein Bestandteil des Wassermanagements, das die Stadt schon seit Jahren bei öffentlichen Bauten betreibt. Insgesamt werden 820.000 Euro investiert. Heppe zeigte sich sehr zufrieden damit, dass mit dem Ingenieurbüro Henke und Herbold aus Eschwege und der Firma Küllmer Bau aus Wehretal zwei einheimische Firmen den Auftrag für die Ausführung des Projektes bekommen haben. Dies sei bei der vorgeschriebenen, europaweiten Ausschreibung nicht selbstverständlich. Ende des Jahres sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein und im nächsten Frühjahr wird im Tal wieder eine Wiese eingesät.

Neues Wohngebiet

Das neue Wohngebiet zwischen Langenhainer Weg und Höhenweg soll im Herbst 2021 bebaubar sein. Es umfasst eine Fläche von 2,4 Hektar auf denen 33 Bauplätze für Ein- und Zweifamilienhäuser vorgesehen sind. Die Grundstücksgröße liegt zwischen 540 und 961 Quadratmetern. Die Bauplätze werden zu einem Kaufpreis von 95 Euro pro Quadratmeter inklusive Erschließungskosten zuzüglich Hausanschlusskosten für die Ver- und Entsorgung angeboten. Familien mit Kindern, die im Haushalt Leben, erhalten einen Familienrabatt von maximal 20 Prozent.

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