Neues Leben auf altem Gut

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Das Team von Gut Mönchhof: (hinten v.li.) Produktionsleiter Ralf Markschies, Gruppenleiter Rafal Klajnszmit, Michaela Engelmohr, Jürgen Jilg, Meik Puchner, Michael Küllmer, Hubert Karszewski, Andreas Döring, Hardy Hossbach, Stefan Dehnhardt, Christoph Hartmann und Teamleiter Frank Nützer. (Vorne v.li.) Rüdiger Plenz, Dominik König, Friedel Schimanski, Peter Tesch, Benjamin Grosser und Frank Osterseher. Nicht im Bild Andreas Gerstenberg.

Werraland Werkstätten produzieren Brennholz auf Gut Mönchhof – Vorzeigeprojekt in Sachen Inklusion.

Werra-Meißner. Beste Produktionsmöglichkeiten, motivierte  Mitarbeiter  und  qualitativ  sehr  hochwertiges Brennholz: "Gut Mönchhof ist als Standort für unseren Biomassehof  ideal",  sagt  GerdHoßbach,  Vorstandsvorsitzender  der Werraland erk-stätten. Mit dem Umzug vom Hessenring auf das Anwesen bei Alberode habe man einen wichtigen Schritt getan, um noch mehr  behinderten  Menschen sehr  gute  Arbeitsbedingungen bieten zu können. Das sehen auch Biomassehof Produktionsleiter Ralf Markschies  und Teamleiter Frank Nützler  so:  "Hier  auf  Gut Mönchhof können Menschen mit Handicap nicht nur ihren Bewegungsdrang  ausleben, sondern bekommen auch die Möglichkeit,  sich  zu  beweisen."Das Erfolgsrezept laute hierbei "Motivation durch Qualifikation". Ob die Ausbildung an der Kettensäge oder die Befähigung zum Fahren eines Gabelstaplers:  Die  Mitarbeiter besuchen die ganzen normalen  Kurse,  beispielsweise  bei HessenForst  oder  dem  Aus- und  Weiterbildungsinstitut DEULA in Witzenhausen."Hier  will  keiner  mehr  weg, die  Leute  blühen  regelrecht auf",  sagt  Frank  Nützler,  der gemeinsam  mit  Rafal Klajnszmit das Team anleitet und  Hilfestellung  gibt.  Und für  Werraland-Chef  Gerd Hoßbach  steht  fest:  "Das  ist ein Vorzeigeprojekt in Sachen Inklusion."Von hier für hier 13  Mitarbeiter  und  mehrere Praktikanten aus dem Berufsbildungsbereich  verarbeiten alle zehn Tage einen Sattelzug mit  Langholz.  "Wertschöpfung für die Region in der Region" oder kurz gesagt: "Von hier für hier" laute das Motto, so  Produktionsleiter  Ralf Markschies.

Denn bezogen wird das Holz von HessenForst, stammt also aus den heimischen Wäldern. Und verwertet wird es eben falls hier, von den Kunden im Werra-Meißner-Kreis.  Erfolgsgarant  sei  hierbei  die ausgezeichnete  Qualität  des Holzes. "Ausschließlich  Buche, die in der Biogas-Anlage in Wanfried getrocknet wird", sagt  Markschies.  Ebenfalls produziert werden  Anmachholz und Holzbriketts. Zu Gute  kommt  den  Werraland Werkstätten am neuen Standort auch die Zusammenarbeit mit  dem  Besitzer  von  Gut Mönchhof,  dem  österreichischen  Unternehmer  Günther Hertwich, der gemeinsam mit Peter Trube die Geschäfte der ebenfalls auf dem Gut ansässigen  Mönchhof-Energieholz GmbH führt. "Gemeinsam haben wir das Ziel das Gut zu einem Energiehof zu machen", sagt Gerd Hoßbach.

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