Neues Personal im Freibad von Großalmerode

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Bürgermeister Finn Thomsen (re.) ist froh darüber, dass man mit Matthias Noll (links) und Jan Steffens die Öffnung des Panoramabades für die Zukunft sicherstellen konnte.

Der Rohrbruch ist repariert, das Wetter wird besser. Die neuen Retter können im Freibad von Großalmerode ihren Dienst wieder verrichten

Großalmerode. Um ein Freibad zu betreiben reicht es nicht nur, ein Freibad zu besitzen. Damit es geöffnet werden darf, müssen ausreichend Aufsichtskräfte vorhanden sein, die darauf achten, dass niemand beim Schwimmen ertrinkt.

In Großalmerode konnte man nach kürzester Zeit einen Nachfolger für Harald Krumpholz finden, der die Aufgabe derzeit nicht mehr wahrnehmen kann. Jan Steffens ist nun sein Nachfolger. Der Fachangestellte für Bäderbetriebe hatte innerhalb einer Woche nach der Ausschreibung die Stelle inne.

Steffens selbst, der eigentlich Priester werden möchte, hatte einen Job für die Semesterferien gesucht, die Stelle in Großalmerode passte perfekt. So schlug er kurzerhand mit einem Koffer als Gepäck in Großalmerode auf.

„Wir haben zum Glück schnell eine Unterkunft für Herrn Steffens gefunden, die von Privatpersonen zur Verfügung gestellt wurde“, erklärt Bürgermeister Finn Thomsen.

„Man merkt immer wieder, wie sehr die Bürger Großalmerodes hinter ihrem Freibad stehen“, so Thomsen weiter. Auf die Stelle wurde Steffens durch Matthias Noll aufmerksam, der sich zur Fachkraft für den Bäderbetrieb schulen lässt.

Die Ausbildung beginnt dazu zwar erst am 1. August, doch schon jetzt ist Noll als Rettungsschwimmer im Panoramabad von Großalmerode tätig. „Es geht damit ein Traum für mich in Erfüllung. Ich mache sehr gern Sport und gehe auch gern schwimmen. Mit dem neuen Beruf werden damit all meine Wünsche erfüllt“, so Noll.

 Noll selbst hatte zuvor eine Ausbildung als Maler und Lackierer absolviert. Den Sommer wird er künftig im Panoramabad verbringen, durch den Bäderbund wird er auch im Hallenbad von Hessisch Lichtenau tätig sein. „Wir sind sehr froh, dass wir in kürzester Zeit Herrn Noll und Herrn Steffens gefunden haben. Selbstverständlich ist das nicht. Andere Städte und Gemeinden suchen deutlich länger nach entsprechendem Personal“, so Thomsen.

Der Bürgermeister ist aber nicht nur froh, dass die Personalfrage so schnell geklärt wurde, sondern auch, dass sich das Panoramabad als Familienbad inzwischen bis nach Kaufungen rumgesprochen hat. Von dort kommen inzwischen viele Familien, die lieber nach Großalmerode kommen, statt nach Kassel zu fahren. „Am zweiten Arbeitstag von Herrn Steffens hatten wir daher schon ein Volles Haus mit 1.153 Besuchern an einem Tag.“

 „Probleme gab es unter den Besuchern keine, alles ist friedlich geblieben“, so Steffens. Auch das Café wird vor Ort im Bad betrieben, allerdings nur an entsprechend heißen Tagen, wenn die Öffnungszeiten lang und die Besucher damit zahlreich sind. Die Badesaison ist jedenfalls in Großalmerode gesichert. Thomsen sprach auch dem DLRG seinen Dank aus, dass in der Überbrückungsphase der Schwimmbetrieb gesichert hatte.

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