Neues Spielmobil der Aktion Jugend geht bald in den Einsatz

Die Aktion Jugend konnte den Transporter für ihr neues Spielmobil entgegennehmen: v.li.) Hannah Hinze und Sarina Heinecke beide Aktion Jugend), Hessisch Lichtenaus Bürgermeister Michael Heußner sowie Emilie Ciesla Aktion Jugend).
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Die Aktion Jugend konnte den Transporter für ihr neues Spielmobil entgegennehmen: v.li.) Hannah Hinze und Sarina Heinecke beide Aktion Jugend), Hessisch Lichtenaus Bürgermeister Michael Heußner sowie Emilie Ciesla Aktion Jugend).

Die Aktion Jugend hat den ausgedienten Mercedes Transporter mit 16.000 Kilometern von der Feuerwehr aus Küchen erhalten

Das Spielmobil in Hessisch Lichtenau ist immer dort anzutreffen gewesen, wo Feste gefeiert wurden. Dass es in 2019 kaputt gegangen ist und somit nicht mehr zum Einsatz kommen konnte ist durch Corona niemandem aufgefallen. Das Jugendzentrum Juz) mit der Aktion Jugend hat sich jedoch um Ersatz gekümmert. Wie bereits der Vorgänger ist das neue Spielmobil ein ausrangiertes Feuerwehrfahrzeug.

Der Mercedes Transporter von 1993 hat gerade einmal etwas über 16.000 Kilometer auf dem Tacho stehen. „Im Gegensatz zu seiner Zeit bei der Feuerwehr wünschen wir dem Fahrzeug als Spielmobil deutlich mehr Einsatzzeit“, erklärt Hessisch Lichtenaus Bürgermeister Michael Heußner bei der Übergabe an Hannah Hinze von der Aktion Jugend. Für den Transporter gab es viele Interessenten, „wir sind jedoch sehr ausdauernd gewesen“, erklärt Hinze. Für den Magistrat der Stadt Hessisch Lichtenau war es zudem eine einfache Entscheidung, da das Fahrzeug so der Gemeinde weiterhin helfen kann, indem es für den Spaß der Kinder sorgt. Für den Einsatz des Spielmobils kommen ehrenamtliche Jugendliche auf, die das Fahrzeug meistens an Wochenenden zu den Einsatzorten bringen.

„Das alte Mobil hat bei uns zehn Jahre gehalten, wir hoffen, dass das neue Fahrzeug mindestens genau so lange hält“, erklärt Jugendpflegerin Maike Huck. Derzeit muss das Gefährt noch umgerüstet werden, um Platz für die Hüpfburg und weitere Außenspielsachen zu schaffen. Vor allem die hinteren Sitze müssen entfernt werden, um das Fahrzeug zulassen zu können, denn bisher ist es als Sonderfahrzeug im Einsatz gewesen. „Für den zivilen Einsatz muss dies nun umgeschlüsselt werden“, erklärt Heußner. So wird es von einem Sonderfahrzeug zu einem gewöhnlichen Straßentransporter. „Zumindest sind die Teamer jetzt sicherer unterwegs, denn zumindest verfügt der neue Transporter über Sicherheitsgurte“, so Huck. Denn das alte Spielmobil stammt noch aus einer Zeit, als Sicherheitsgurte keine Vorschrift waren.

Am Ende haben mit dem Tausch alle in der Stadt gewonnen. Die Feuerwehr in Quentel hat ein neues Fahrzeug, in Küchen hat man nun das vorherige Fahrzeug aus Quentel und die Aktion Jugend den ausgemusterten Transporter aus Küchen und damit ein neues Spielmobil. Nachhaltiger geht es kaum. Für die Wartung und anstehende Reparaturen sucht die Aktion Jugend noch Förderer und Spender, um das Fahrzeug möglichst ohne Verzögerungen im Einsatz zu behalten, denn pro Jahr rückt man über 30 mal aus. Weitere Informationen unter juz-heli.de oder telefonisch unter 05602- 918111.

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