Neujahrsempfang der Eschweger SPD im E-Werk

(v.li.)Alexander Feiertag (Vorsitzende der Eschweger SPD), Michael Roth (Staatsminister für Europa), Landtagsabgeordneter Lothar Quanz, Elvan Polat (Vorsitzende der SPD Witzenhausen), Landrat Stefan Reuß und Landtagsabgeordneter Dieter Franz. Fotos: Bennighof

Die Eschweger SPD lud am Sonntag zum Neujahrsempfang ins E-Werk ein.

Eschwege. Zum "Spinnen und Schwätzen" haben sich die SPD-Parteimitglieder bei ihrem Neujahrsempfang getroffen, so formulierte es der Fraktionsvorsitzende Alexander Feiertag. Er stellte zwei Ziele seiner Fraktion im kommenden Jahr vor. Druck machen, damit für den Werratalsee etwas passiert und die Stadtregierung beim wichtigen Thema PEG (Projekt-Entwicklungsgesellschaft) "vor sich her treiben."Landrat Stefan Reuß betonte in seiner Rede, wie viel im Kreis erreicht wurde. Im Zusammenhang mit dem Förderprogramm Landaufschwung des Bundesministeriums für Landwirtschaft ist der der Werra-Meißner-Kreis eine von 13 Förderregionen, er wird mit 1,5 Millionen Euro unterstützt. Nur der Werra-Meißner-Kreis konnte seine Projekte, auf Einladung des Ministeriums, bei der Grünen Woche in Berlin vorstellen. Landrat Reuß stellte noch weitere positive Beispiele aus der Region vor und unterrichtete seine Parteifreunde über den Zeitplan für den Umbau des Schlosses.Der Hauptredner des Empfangs, Michale Roth, Staatsminister für Europa, begann mit: "Die SPD ist immer wieder gut für Überraschungen, das finde ich gut", und spielte damit auf die Ernennung von Martin Schulz als Kanzlerkandidat an. Aus eigener Erfahrung berichtete er, dass die schärfste Kritik immer aus den eigenen Reihen käme. "Den wir da gerade abfeiern in Berlin, der hat unsere Solidarität verdient, auch wenn es nicht so gut läuft, wir müssen respektvoller mit unseren Leuten umgehen, wir brauchen Selbstbewusstsein". In einer emotionalen Rede bat er die Gäste um Unterstützung im Wahlkampf in einer "historischen Zeit" an die man, wie er es einschätzt, noch in zwanzig und dreißig Jahren denken wird.

"Aus der schweigenden Mehrheit in unserem Land muss eine laute werden", forderte er. Nach den Reden folgte mit dem Buffet der Teil Schwätzen in dem auch mit den Landtagsabgeordneten Lothar Quanz und Dieter Franz diskutiert werden konnte. (esb)

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