Orthopädische Klinik verfügt über neues MRT mit mehr Platz für Patienten

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Barbara Denecke-Walz (li.) und Stefanie Dombrowsky schieben einen Patienten in das neue MRT. Die Besonderheit ist, dass der Patient mit den Füßen voran in die Röhre geschoben werden kann.

An der Orthopädischen Klinik in Hessisch Lichtenau haben die Patienten künftig mehr Platz im MRT und müssen weniger Lärm fürchten

Hessisch Lichtenau. An der Orthopädischen Klinik modernisiert man fleißig weiter. Besonders Patienten, die eine Magnetresonanztomographie (MRT) benötigen, haben künftig sprichwörtlich den Kopf frei. Der Grund ist das neue MRT-Gerät von Toshiba, das man seit Anfang September benutzt. So ist die Röhre mit 1,40 Metern deutlich kürzer, als bei dem bisherigen Gerät, das noch 2 Meter lang war.

"Der Patient muss nun nicht mehr vollständig in die Röhre geschoben werden, zudem kann der Kopf auch außerhalb der Röhre bleiben, da wir die Patienten nun auch mit den Füßen voran in das MRT schieben können", wie es Barbara Deneckere-Walz von der Radiologie mitteilte. Denecke-Walz begleitet die Patienten bei den Untersuchungen, die im Regelfall 15 bis 20 Minuten dauern. Bei Untersuchungen mit Kontrastmitteln kann es einige Minuten länger dauern.

Wenn die Hüfte untersucht werden muss, wird der Patient auch nur noch soweit hineingeschoben, wie nötig, der Kopf bzw. Oberkörper können außerhalb der Röhre bleiben.

Besonders froh können die Patienten aber auch über den gestiegenen Durchmesser der Röhre freuen. Statt 60 Zentimetern ist die Röhre des Toshiba-MRT-Gerätes 70 Zentimeter breit, zudem liegt der Patient in der Röhre weiter unten, was zusätzlichen Platz ermöglicht.

"Großen Wert haben wir bei der Anschaffung des Gerätes aber auch auf die geringere Geräuschbelastung gelegt. Das neue MRT ist deutlich leiser, leiser als von anderen Herstellern", erklärt der kaufmännische Vorstand von Lichtenau e.V., zu dem Verein gehört die Orthopädische Klinik.

Das alte Gerät war zehn Jahre im Dienst, das neue soll mindestens acht Jahre halten. In der Region ist es bisher eines der wenigen, das solch eine große Röhre besitzt. "

Das Personal wurde bereits im Vorfeld an der Uniklinik in Düsseldorf geschult, weshalb man ohne große Schwierigkeiten zum Normalbetrieb übergehen konnte. Pro Tag werden bis zu 25 Untersuchungen mit dem MRT durchgeführt.

Neben dem Gerät wurden auch die Räumlichkeiten neu hergerichtet. Die Klinik hat insgesamt über eine Million Euro investiert, genauere Zahlen wollte man aber nicht nennen.

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