Paradies für Modellbahnfans im Witzenhäuser Nordbahnhof

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Jens Umbach kam mit seinem Sohn Tim aus Bad Sooden-Allendorf nach Witzenhausen, um sich die große Anlage des MEC anzuschauen.
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Stolz präsentierten (v.li.) Louis, Michel und Niklas zusammen mit AG-Leiter Waldemar Rescher die neue „Lummerland“-Anlage.
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Mit viel Mühe habe die Mitglieder des MEC zusammen mit Schülern der Modelleisenbahn-AG der Gelstertalschule Lummerland nachgebaut.
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Zum 65-jährigen Jubiläum präsentierte sich der MEC Witzenhausenmit einer Ausstellung im Bahnhof Nord.
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Gespannt verfolgen Hans und Sebastian die vielen Züge auf dem Schienennetzt der großen Anlage des MEC.
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Zum 65-jährigen Jubiläum präsentierte sich der MEC Witzenhausenmit einer Ausstellung im Bahnhof Nord.
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Zum 65-jährigen Jubiläum präsentierte sich der MEC Witzenhausenmit einer Ausstellung im Bahnhof Nord.
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Zum 65-jährigen Jubiläum präsentierte sich der MEC Witzenhausenmit einer Ausstellung im Bahnhof Nord.

Ungebrochen scheint die Leidenschaft für die detailreichen Loks und Züge des Modellbahnbaus für Groß und Klein zu sein. Zahlreiche Besucher strömten am Sonntag zur Ausstellung des MEC Witzenhausen, der im Nordbahnhof von der Dampflok bis zum ICE die verschiedensten Modelle aufgebaut hatte.

Witzenhausen. Fasziniert folgen die Augen den Miniaturwägelchen, die im Bahnhof Witzenhausen Nord über die Schienen flitzen. Lokomotiven und Waggons sausen über die Strecken, passieren Weichen und Lichtsignale, einige stoßen gar echte Rauchwolken aus. Jung und Alt drängelten sich am Sonntagvormittag regelrecht um die Anlagen, die der Modelleisenbahnclub Witzenhausen. (MEC) in Feinarbeit im Clubraum aufgebaut hatte. Zahlreiche Besucher, darunter viele Großeltern mit ihren Enkeln, Väter samt Söhnen, aber auch jede Menge älterer Eisenbahnliebhaber, ließen sich die große Schau der Witzenhäuser Modellbahnfreunde nicht entgehen.

Mit seiner traditionellen Ausstellung lockt der Modelleisenbahnclub seit Jahren einmal im Jahr – im November – Modelleisenbahnfans aller Altersklassen in seine Clubräume im Witzenhäuser Bahnhof. In diesem Jahr aber konnten kleine und große Eisenbahnliebhaber schon am vergangenen Sonntag bei einer Sonderausstellung schauen, staunen und fachsimpeln. Der Grund: In diesem Jahr feiert der MEC Witzenhausen sein 65-jähriges Bestehen. 1954 gegründet sei der der Witzenhäuser Club inzwischen der zweitälteste Modellbahnverein in Nord- und Mittelhessen, berichtet der Vereinsvorsitzende Axel Demandt.

MEC blickt auf 65 Jahre Geschichte zurück

Bereits 1953 wurde in Räumlichkeiten am Johannisberg die erste Modellbahnanlage aufgebaut, erinnert sich Fritz Otto Reinhardt. Er selbst ist 1957 dem Club beigetreten. Heute erlaube ihn seine Gesundheit nicht mehr, aktiv dabei zu sein, bedauert er als ältestes MEC-Mitglied. Der Besuch der Jubiläumsausstellung war für ihn aber Ehrensache, erzählt der Rentner und schaut ganz genau hin, während die Bahnen durch die Landschaft der 50er- und 60er-Jahre auf der rund 30 Quadratmeter großen Vereinsanlage tuckern.

Nachwuchsarbeit wird groß geschrieben

Aber auch ganz junge Eisenbahnfans haben den Weg in den Nord-Bahnhof gefunden. Einer von Ihnen ist Tim Umbach. Zusammen mit seinen Eltern und seiner Schwester ist der Elfjährige aus Bad Sooden-Allendorf nach Witzenhausen gekommen, um sich die Ausstellung anzuschauen. Zuhause habe er zwar auch eine kleine Modellbahnanlage, die er ab und zu mit seinem Vater Jens aufbaut, doch die große Anlage hier, sei viel beeindruckender. Besonders der ICE hat es dem jungen Bahn-Fan angetan. Und auch sein Berufswunsch steht schon fest: Lok-Führer, dann allerdings auf einem Güterzug, um quer durch Deutschland unterwegs zu sein.

Stolz präsentierten (v.li.) Louis, Michel und Niklas zusammen mit AG-Leiter Waldemar Rescher die neue „Lummerland“-Anlage.

Dass das Modelleisenbahn-Hobby nicht nur etwas für mit dem Club alt gewordene Mitglieder ist, zeigt unter anderen die Kooperation mit der Modelleisenbahn-AG der Gelstertalschule Hundelshausen, die auch im Jubiläumsjahr fortgeführt wird. Im Rahmen der AG sei auch die Idee zu „Lummerland”, dem neusten Projekt des MEC, entstanden, berichtet Waldemar Rescher, Schulleiter der Gelstertalschule und MEC-Mitglied. Drei Wochen Arbeit stecken in „Lummerland”-Anlage, die die modeleisenbahnbegeisterten Grundschüler unter Anleitung der MEC-Mitglieder Ende vergangenen Jahres gebaut haben. Ihren ersten großen Auftritt hatten Lokomotive „Emma”, Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer bereits im Januar im hr-Fernsehen. Nun wurde die detailreiche Anlage, die bei vielen Besuchern Kindheitserinnerungen an die „Augsburger Puppenkiste” weckt, auch dem heimischen Publikum präsentiert.

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