„Die PARTEI” hat einen Kreisverband Werra-Meißner gegründet

+
Die Gründungsmitglieder: (v.li.) Dr. Gualtar Baptista, Thomas Blum, David Mittelstädt, Julian Prescher, Simon Wiese, Max Klie, Detlef Leps, Sascha Liebeskind. Ein Ehrengast des Abends war auch Einhorn „Gisela” (Mitte).

Acht Gründungsmitglieder kamen in der vergangenen Woche zusammen, um den neuen Die PARTEI Kreisverband Werra-Meißner zu gründen.

Werra-Meißner. In der vergangenen Woche haben sich Mitglieder der Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI) zur offiziellen Gründung eines Kreisverbandes Werra-Meissner im E-Werk Eschwege getroffen. Neuer Vorsitzender ist Julian Prescher, sein Stellvertreter wird Simon Wiese, Max Klie übernimmt die Aufgabe des Schatzmeisters. Die Wahl des Vorstandes verlief sehr unkompliziert, sind sich die Gründungsmitglieder doch alle einig: Sollten sie aus Versehen gewählt werden, werden sie es schon irgendwie machen. Durch die Wahl leitete Dominic Harapat, Regionalkoordinator des Landesverbandes Hessen. „Kassenwart ist eigentlich der geilste Job, der hat nämlich nichts zu tun”, gab er dem neuen Vorstand mit auf den Weg. Und der hat Großes vor. „Als erstes werde ich meine Ernährung auf umfangreiche Buffets umstellen”, verspricht Prescher.

Der neue Vorstand des Die Partei Kreisverbandes Werra-Meissner: (V.li.) Julian Prescher, Simon Wiese und Max Klie.

Sein Ziel sind „14,5 Macht“. Die will er durch einen Fünf-Punkte-Plan erreichen. Zunächst sollte eine Seilbahn durch das sogenannte Hinterland führen. „Notfalls erkläre ich mich auch dazu bereit, Tunnel zu akzeptieren.” Zweitens: Der Kreisverband bekennt sich zum „Öko-Faschismus”. Drittens: Die Mauer muss wieder her. „Die gehört hier irgendwo hin. Vielleicht eine Trennung vom Eichsfeld. Oder quer durch Bad Sooden-Allendorf, damit alle wieder friedlich zusammen leben können”, so Prescher. Entstehen würden dann dadurch „Bad Norden Sooden-Allendorf und Bad Süden Sooden-Allendorf. Vierstens: Der Verband will offensiv gegen Hass-Nachrichten im Internet vorgehen und gegen jeden Kommentar aus dem rechten Lager einen eigenen darunter posten. Fünftens: Sie wollen sich international gegen Meeresmüll engagieren und den Umgang mit Kunststoff eindämmen. „Ach ne, das ist ja ein Programmpunkt der SPD”, merkt Julian Rescher jedoch abschließend an.

Die beiden anderen Vorstandsmitglieder hielten sich in ihrer Vorstellung kürzer. „Ich bin am Ende einfach immer an allem schuld(z)”, sagte Simon Wiese. Max Klie ergänzt: „Ich werde die Kohlen zusammenhalten. „Bei den Kommunalwahlen 2021 planen die Mitglieder die „Machtergreifung”. Die Europawahl im kommenden Jahr soll erstmal ein Testlauf sein.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Stress für Rinder vermeiden: Erste mobile Schlachtungen auf Gut Fahrenbach

In Hessen wurden erste erfolgreiche mobile Schlachtungen durchgeführt. Unter anderem auf Gut Fahrenbach bei Witzenhausen. Das neue Verfahren soll den Stress durch …
Stress für Rinder vermeiden: Erste mobile Schlachtungen auf Gut Fahrenbach

Neujahrsempfang in Hessisch Lichtenau

In Hessisch Lichtenau fand am Freitag der Neujahrsempfang mit ein paar Laptop-Problemen statt
Neujahrsempfang in Hessisch Lichtenau

Telekom bringt Glasfaser nach  Hessisch Lichtenau

In die Neubau- und Gewerbegebiete in Hessisch Lichtenau bringt die Telekom Glasfasernetze
Telekom bringt Glasfaser nach  Hessisch Lichtenau

Hessisch Lichtenau - Einbruch in Schule und Kindergarten

Unbekannte sind in der vergangenen Nacht in die Schule und den Kindergarten in Fürstenhagen eingebrochen
Hessisch Lichtenau - Einbruch in Schule und Kindergarten

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.