Partnerschaft für Demokratie: Interessenbekundungen zur Projektförderungen können eingereicht werden

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Erste Projektanträge wurden i der ersten Begleitausschussitzung bereits von (v.li. Stephan Sommerfeld, Katharina Franke, Kai Siebert, Hannes Hähnke, Kai Zerweck, Sabine Wilke, Edgar Ingrisch und Landrat Stefan Reuß bewilligt.

Bereits 79 Projekte konnten im Werra-Meißner-Kreis durch das Bundesprogramm gefördert werden

Eschwege. Seit Juni 2015 verfolgt der Werra-Meißner-Kreis das Bundesprogramm „Demokratie lieben - Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ in dem Format der „Partnerschaft für Demokratie“.

„Seit Beginn wurden bereits 79 Projekte gefördert und durchgeführt“, berichtet Projektkoordinator Stephan Sommerfeld. Der Begleitausschuss bestehend aus Verwaltung, Jugendförderung und Zivilgesellschaft entscheidet über die Strategie und die Projektförderung. Dabei sei es dem Gremium wichtig jugendliche Mitbestimmung in einem eigenen Jugendforum zu bündeln. Vier Schwerpunktthemen hat die Partnerschaft für Demokratie sich zum Leitfaden gemacht: Jugend beteiligen, Zivilgesellschaft stärken, Integration leben und Demokratie erfahren. Der Kreis habe von der Bundesregiestelle kürzlich auch das „ja!“ für 2018 bekommen, somit könnten ab sofort Interessenbekundungen zur Projektförderung eingereicht werden.

Einige Projekte wurden bereits eingereicht und bei der ersten Begleitausschussitzung bereits bewilligt, wie zum Beispiel die Integrationsmesse „Gelebtes Miteinander - Markt der Möglichkeiten“, der in Kooperation von Bunt statt braun, dem Kreisschülerrat, der Werkstatt für junge Menschen, der Diakonie Werra-Meißner und der AWO-Werra-Meißner ins Leben gerufen wurde. Im September soll dieses Maxi-Projekt wieder mit Geldern aus dem Fördertopf von „Partnerschaft für Demokratie“ bezuschusst werden. 55.000 Euro stünden im aktuellen Haushaltsjahr zur Unterstützung von Demokratieprojekten zur Verfügung. Das Gremium unterscheidet bei der Einreichung von Förderanträgen zwischen Mini- und Maxiprojekten. Die Miniprojekte werden mit maximal 500 Euro bezuschusst und die Maxi-Projekte mit maximal 3.000 Euro. Gemeinnützige Vereine, Initiativen, sowie kommunale Projekte und Schulfördervereine können diese Anträge bei der Koordinierungs- und Fachstelle in der Jugendbildungsstätte Ludwigstein einreichen. Die Antragsformulare sind ebenfalls online unter: www.demokratie-leben-wmk.de zu finden.

Sobald eine Bewilligung des Projektantrages abgesegnet worden ist, bekommen die Partner einen Mediapass für das geförderte Projekt, mit dem es möglich ist sein Projekt mit dem Logo von Partnerschaft für Demokratie zu versehen und eine Zugehörigkeit zu verschaffen. Einmal im Jahr bei der DemoKon, die dieses Jahr am 9. November sein wird, stellen sich die Projekte vor und bekommen dadurch ein öffentliches Forum.

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