"Pass(t) genau": Netzwerkpass für Frühe Hilfen vorgestellt

Landrat Stefan Reuß (li.), Ilona Friedrich (2.v.li.) und Claudia Sundermeyer (3.v. re.) stellten gemeinsam mit allen Partner den Netzwerkpass „Frühe Hilfen“ vor, der hessenweit als Pilotprojekt gilt.	Foto: Liese
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Landrat Stefan Reuß (li.), Ilona Friedrich (2.v.li.) und Claudia Sundermeyer (3.v. re.) stellten gemeinsam mit allen Partner den Netzwerkpass „Frühe Hilfen“ vor, der hessenweit als Pilotprojekt gilt. Foto: Liese

Der Netzwerkpass "Pass(t) genau" ist das jüngste Projekt von den Frühen Hilfen Werra-Meißner - das hessenweite Pilotprojekt läuft zunächst ein Jahr.

Eschwege. Vor rund zehn Jahren wurde das Bündnis für Familie gegründet. Im gleichen Atemzug entstand auch die Arbeitsgruppe "Frühe Hilfen" und mit der Zeit entstand ein großes Netzwerk, das alle Institutionen und Personen miteinander vereinte. "Um dieses Netzwerk in geballter Form auch sichtbar zu machen, stellen wir nun unser jüngstes Kind vor", sagte Claudia Sundermeyer, die die Koordinierung der Frühen Hilfe inne hat und maßgeblich an dem neuen Produkt, dem Netwerkpass "Pass(t) genau!" mitgearbeitet hat. "Das ist nun unsere Visitenkarte", so Sundermeyer weiter.Und diese Visitenkarte hat es in sich. Kompakt und übersichtlich bietet sie in aller Kürze einen Überblick über alle Angebote und Einrichtungen, die das Netzwerk "Frühe Hilfen" für das Kind bereit hält. "Auf diese Weise findet man schnell und unkompliziert Kontakt zu den passenden Anlaufstellen, wenn man sich für Beratung oder Unterstützung rund um die Themen Elternschaft, Familie, Gesundheit, Partnerschaft, Organisation des Familienalltags und vieles mehr interessiert", so die Koordinatorin.

Pilotprojekt mit Vorbildcharakter

Der Netzwerkpass ist hessenweit derzeit einzigartig und läuft als Pilotprojekt zunächst für ein Jahr im Werra-Meißner-Kreis. Finanziert wird das Projekt von der Bundesinitiative "Frühe Hilfen".Erhältlich ist sind die Pässe bei allen Einrichtungen im Netzwerk.

Zusätzlich gibt es ab sofort eine weitere Neuerung. Sogenannte Netzwerklotsinnen stehen für kostenlose und vertrauliche Beratungsgespräche zur Verfügung. "Wir haben uns dazu entschieden, diese Aufgabe den Familienhebammen und Kinderkrankenschwestern anzuvertrauen", so Sundermeyer. Eine enstprechende Vermittlung einer Lotsin kann über die Arztpraxis oder aber direkt mit dem Fachgebiet "Frühe Hilfen" passieren.

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