Mit Pferden auf Trab gebracht

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Bei der Spendenübergabe kamen zusammen (v.l.) Pfarrer Dieter Christian Peuckert (Theologischer Vorstand Lichtenau e.V.), ZfI-Bewohnerin Ulrike Bode, ZfI-Therapeutin Corinna Hartmann, Wolfgang Fischer (Bürgerstiftung Werra-Meißner), Dietmar Haschke (Essity), Reittheraputin Stephanie Hecht, Rolliauf-Trab-Besitzerin Sandra Glöckler, Anja Maaßen (ZfI-Leiterin) und Gaby Ewert (Spendenwesen Lichtenau e.V.).

Lichtenau e.V. erhält Spende für Therapie mit Pferden

Hessisch Lichtenau. Die Bürgerstiftung Werra-Meißner und das Unternehmen Essity in Witzenhausen unterstützen Lichtenau e.V. mit 2.300 Euro. Die Spende soll für die Hippotherapie - eine Form des therapeutischen Reitens - der Bewohner des Zentrums für Integration (ZfI) verwandt werden.

Lichtenau e.V. bietet seit dem vergangenen Jahr die Therapie an. Mit dem ZfI betreibt Lichtenau e.V. ein Wohnheim für köperbehinderte und chronisch erkrankte Menschen. Die Inklusion, Wiedereingliederung und damit verbunden die Förderung der Selbstständigkeit steht im Mittelpunkt der Arbeit. Eines der Angebote für die rund 55 Bewohner ist die Hippotherapie.

Dafür arbeitet die Einrichtung mit der Firma „Rolli auf Trab“ zusammen, die diese Therapieform einmal im Monat anbietet und dafür mit zwei Pferden das ZfI besucht.

„Diese Therapie verbessert die Wahrnehmung, schafft Vertrauen und Zutrauen und stärkt das Selbstbewusstsein und die Selbstsicherheit. Aus eigenen Mitteln könnten wir die Hippotherapie allerdings nur selten anbieten. Deshalb danke ich den beiden Spendern herzlich, die uns ein regelmäßiges Angebot mit ermöglichen“, erklärte der Theologische Vorstand von Lichtenau e.V., Pfarrer Dieter Christian Peuckert, anlässlich der Spendenübergabe.

„Als Bürgerstiftung Werra-Meißner setzen wir uns dafür ein, das Engagement für kulturelle und soziale Zwecke in der Region zu stärken. Die Wichtigkeit der Arbeit des Zentrums für Integration ist uns bekannt, so dass wir der Anfrage zur Unterstützung der Hippotherapie gern nachgekommen sind“, sagte Wolfgang Fischer von der Bürgerstiftung Werra-Meißner.

Die Hälfte der Summe hat laut Dietmar Haschke, Geschäftsführer des EssityWerks Witzenhausen, das Unternehmen beigesteuert, die andere Hälfte kam aus einer Sammlung in der Mitarbeiterschaft des Hygiene- und Gesundheitsprodukteherstellers.

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