Sind Pferderipper in Nordhessen am Werk?

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Nach starken Schmerzen ist die 15-jährige Stute Lotte wieder auf dem Weg der Besserung.

Lea Schleuchhardts Stute Lotte wurde am Wochenende an und in der Scheide verletzt – Besitzerin sucht nach Zeugen.

Niederhone - Als Lea Schleuchhardt am Sonntagmorgen zu ihrer Stute Lotte auf die Koppel ging, traute sie ihren Augen nicht. „Mein Pferd hatte sowohl um als auch in der Scheide Schnittverletzungen. Wir gehen stark davon aus, dass dies mit einem Messer passierte“, erzählt Lea, die gleichauf ihre Tierärtzin informierte.

Diese schließe menschliches Verschulden nicht aus. „Was genau passiert ist, weiß allerdings nur mein Pferd“, sagt die Tierliebhaberin, die alle Besitzer vor dem möglichen Pferderipper warnen möchte. „Passt bitte alle auf eure Pferde auf. Wenn möglich, dann bringt sie nachts rein“, ruft Lea Schleuchhardt zur erhöhten Aufmerksamkeit auf.

Die 15-jährige Stute Lotte ist mittlerweile auf dem Weg der Besserung – bekommt Schmerzmittel und bekam ein Antibiotika gegen mögliche Entzündungen. Doch auch, wenn die Pferdedame schon fast wieder über den Berg ist, fragt sich Lea immer noch kopfschüttelnd: „Wer tut so etwas!“ Eine Anzeige bei der Polizei hat die Besitzerin mittlerweile erstattet und auch das Veterinäramt ist über den Fall informiert. Ereignet hat sich die Tat in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Eschweger Ortsteil Niederhone. Zwei weitere Pferde, die ebenfalls mit auf der Koppel standen, wurden nicht verletzt. „Falls irgendjemand etwas in dieser Nacht gesehen hat, bitte ich Sie innig um Hinweise bezüglich des Täters, damit dieser seine gerechte Strafe bekommt“, so Lea Schleuchhardt abschließend.

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