Pfingstübung der Freiwilligen Feuerwehr Waldkappel

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Pfingstübung Freiwillige Feuerwehr Waldkappel

Die Freiwillige Feuerwehr Waldkappel führte am Dienstag ihre traditionelle Pfingstübung durch. Für eine der geretteten Personen gab es jedoch eine Überraschung.

Waldkappel - Es ist Dienstagabend, 17.40 Uhr, die Feuerwehrsirenen in Waldkappel sind zu hören. Die anrückenden Feuerwehrkräfte finden folgende Situation vor: Ein Blitz ist in die Kirche eingeschlagen und auf ein anderes Gebäude übergesprungen, was dort einen Hausbrand auslöste. Am Fenster des zweiten Obergeschosses winkt panisch eine Frau um Hilfe, wie viele Personen sich noch im Haus befinden, muss der Einsatztrupp nun herausfinden.

Diese Situation war am vergangenen Dienstag glücklicherweise nur nachgestellt, zur traditionellen Pfingstübung der Freiwilligen Feuerwehr Waldkappel. Sowohl die Einsatzabteilung mit insgesamt 20 Feuerwehrkräften als auch die Alters- und Ehrenabteilung sowie die Jugendfeuerwehr waren bei der Übung beteiligt.

Mit dem Staffellöschfahrzeug wurde schnell mit der Personenrettung im Haus begonnen, sechs Atemschutzträger waren im Einsatz. „Besonders schwierig war die Verwinkelung des Hauses. Besonders im Treppenhaus gab es einige besondere Herausforderungen", informierte Zugführer Sebastian Böttner. Eine Person konnte direkt unverletzt aus dem Haus geführt werden, eine weitere Person wurde im zweiten Obergeschoss bewusstlos aus dem Haus gerettet.

Währenddessen bereiteten die Jugend- sowie die Alters- und Ehrenabteilung den Löschangriff von außen vor. „Wir waren mit zwölf Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren vor Ort, um die Wasserversorgung einzuleiten", so Julian Hoßbach. Die Alters- und Ehrenabteilung unterstützte mit ihrem historischen Fahrzeug Baujahr 1956. Nach 20 Minuten konnte der Brand erfolgreich gelöscht werden.

Heiratsantrag von der Drehleiter heraus

In der Zwischenzeit wurde die Drehleiter zur Rettung des Person am Fenster eingesetzt. Hier konnte sich die Frau am Fenster in doppelter Hinsicht über die Rettung per Drehleiter freuen. Nicht nur, dass sie dadurch aus dem Haus gerettet wurde, sie bekam am Fenster einen Heiratsantrag. Der war natürlich ernst gemeint und nicht geübt. Volker Gabel nutzte die Gelegenheit, um seiner Lebensgefährtin Petra Funk einen Antrag zu machen. „Wir haben schon viele verrückte Sachen erlebt, aber das war völlig überraschend", so die glücklich Gerettete.

Und so sorgte, bevor die Übung um 18:01 Uhr erfolgreich beendet werden konnte, der Ausruf „Sie hat JA gesagt" für einen lautstarken Applaus des anwesenden Publikums. „Mit der Übung können wir sehr zufrieden sein. Alles lief schnell und ohne Komplikationen ab", zieht Wehrführer Martin Tippach ein positives Fazit.

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