Polizei warnt vor falschen Gewinnversprechen am Telefon

Einem 66-jährigen Mann aus Neu-Eichenberg wurde eine Gewinnsumme von 28.000 Euro zugesagt. Zuvor sollte er aber die Notarkosten in Höhe von 900 Euro durch Übermittlung von Prepaid-Kartennummern begleichen.

Neu-Eichenberg. Am Dienstagvormittag gegen 11.30 Uhr erhielt ein 66-jähriger Mann aus Neu-Eichenberg einen Telefonanruf, worin ihm mitgeteilt wurde, dass er angeblich bei einer Lotterie einen Geldbetrag von 28.000 Euro gewonnen habe. Die Anruferin, die sich mit einem bayrischen Dialekt meldete, gab an, dass vor der Gewinnübergabe allerdings noch Notarkosten von dem Gewinner zu zahlen seien. Die Bezahlung der Notarkosten in Höhe von 900.-EUR sei jedoch nur durch die Übermittlung von Prepaid-Kartennummern möglich, die der Mann zuvor zu einem Betrag von 900 Euro kaufen sollte.

Man würde sich dann am Folgetag nochmal melden um die Codes zu erfragen, im Anschluss würde dann eine Gewinnübergabe erfolgen. Nachdem der zweite Anruf erfolgte erklärte der Mann, dass er zwischenzeitlich mit der Polizei Kontakt aufgenommen habe. Daraufhin wurde seitens der unbekannter Anrufer das Gespräch sofort beendet.

Aus gegebenem Anlass weist die Polizei daraufhin, dass es sich bei derartigen Gewinnversprechen um eine Betrugsmasche handelt. Folgende Tipps sollte Sie beachten:

-Geben Sie niemals vorher auf Anweisung Geld (z.B. für Gutscheinkarten/Steamkarten/Prepaidkarten o.ä.) aus, um danach einen Gewinn zu erhalten.

-Rufen Sie keine kostenpflichtigen Rufnummern an, um Gewinncodes zu übermitteln oder einen Gewinn anzufordern.

-Überlegen Sie, ob Sie überhaupt an Gewinnspielen teilgenommen haben. Wer an Gewinnspielen nicht teilnimmt, kann auch nicht gewinnen.

-Fragen Sie den Anrufer nach Name, Adresse und Telefonnummer und das Gewinnspiel um das es angeblich geht.

-Gehen Sie niemals auf Geldforderungen ein, ziehen Sie im Zweifel eine Person Ihres Vertrauens zu Rate.

Rubriklistenbild: © dpa

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