Polizeidirektor Thomas Beck geht Ende des Monats in den Ruhestand

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(V.li.) Landespolizeipräsident Udo Münch, Polizeipräsident Konrad Stelzenbach, Polizeidirektor Thomas Beck, Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke, Rainer Neusüß und Landrat Stefan Reuß.

Ende Oktober wird Thomas Beck, Polizeidirektor der Polizeidirektion Werra-Meißner, in den Ruhestand versetzt. Am Freitag wurde dieser Anlass bereits im würdigen Rahmen gefeiert.

Eschwege - Am Ende des Monats wird Polizeidirektor Thomas Beck in den Ruhestand versetzt. In einem feierlichen Rahmen überreichte ihm daher der Landespolizeipräsident Udo Münch am vergangenen Freitag im E-Werk die entsprechende Urkunde. Gemeinsam mit seiner Familie, Kollegen sowie zahlreichen Wegbegleitern feierte Beck mit Vertretern aus der Politik, der Kirche und Wirtschaft und ließ seine Dienstzeit Revue passieren.

Thomas Beck begann seine dienstliche Laufbahn vor 41 Jahren bei der Landespolizeischule Niedersachsen. Nach der Grundausbildung folgten unter anderem dienstliche Stationen in Braunschweig, in Hann. Münden, Salzgitter und im Landkreis Oldenburg. 1993 folgte seine angestrebte Versetzung zur Polizei seines Heimatlandes. Zunächst als stellvertretender Abteilungsführer der (ehemaligen) V. Hessischen Bereitschaftspolizeiabteilung in Kassel-Niederzwehren, dann als Leiter des Führungs- und Lagedienstes des Polizeipräsidiums in Kassel. Auch die Polizeidirektionen Bad Hersfeld und Homberg sowie das Polizeipräsidium Osthessen finden sich in seinem Lebenslauf.

Vor acht Jahren erfolgte dann die Umsetzung zur Polizeidirektion Werra-Meißner als deren Leiter. „Polizeichef in der Heimat zu sein, ist eine Erfüllung, die nicht jedem gegönnt ist. Die Anzahl der Ehrengäste zeigt, dass du hier gute Arbeit geleistet hast”, sagte Landespolizeipräsident Udo Münch. Für die gute Zusammenarbeit dankte auch der Personalratsvorsitzende, Erster Kriminalhauptkommissar Klaus Vestweber. Thomas Beck habe immer ein offenes Ohr gehabt und sich immer vor seine Mannschaft gestellt. „Vielen Dank für die stets faire und konstruktive Kritik”, so Vestweber. Auch in der Personalplanung habe er stets ein Auge auf seine Direktion gehabt. „Für jede halbe Stelle mehr hast du gekämpft”, so Vestweber.

Ein Dank an Thomas Beck, aber auch an alle Polizeibeamten im Kreis, kam auch von Landrat Stefan Reuß. „Danke, dass sie alle hier im Kreis eine so tolle Arbeit leisten. Sie, Herr Beck, sind mit Leib und Seele bei ihrem Beruf und hier in der Heimat angekommen”, so Reuß. Dass die gute Arbeit nur im Team zustande komme, darauf ging Beck in seiner abschließenden Rede ein. In 4.444 Worten verpackte er seinen Rückblick und ging sowohl auf Bodenhaftung und Respekt, als auch auf die Gesellschaft und politische Spannungen ein. „Es ist eine Leidenschaft, die auch mal Leiden schafft”, so Beck. Nun dankte er allen Kollegen für die Inspirationen und positiven Erinnerungen. Sein Nachfolger wird Kriminaloberrat Rainer Neusüß, der auch vom Landespolizeipräsidenten seine Urkunde überreicht bekam.

Seine Zeit nach dem Polizeidienst

Dem zweifachen Familienvater Thomas Beck liegt Familie, Haus und Garten besonders am Herzen. Der Großvater einer Enkelin beschäftigt sich nach Jahren des aktiven Chorgesangs und der Jugendbetreuung im Handball seit längerer Zeit mit der Geschichte im Allgemeinen und der Heimatgeschichte im Besonderen. Zudem ist er seit Jahren im Vorsitz des Heimatvereins Datterode e. V. Schwerpunkte bilden dabei unter anderem die jüdische Geschichte in Dorf und Region, Natur- und Umwelt sowie „Kultur auf dem Land“. Der begeisterte Leser von Sachbüchern pflegt zudem intensiv das Wandern in nah und fern.

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