Programm „Jugend stärken im Quartier“ mit positiver Zwischenbilanz

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Die Mitarbeiter des Programms „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ im Werra-Meißner sind (v.li.) Soeren Mechler, Martina Radtke, Michaela Horner und Anne Henning.

Seit 2015 unterstützt das Programm Jugendliche dabei einen Weg in Schule, Ausbildung oder Beruf zu finden.

Werra-Meißner. Seit nunmehr zwei Jahren nimmt der Werra-Meißner-Kreis an dem vom Europäischen Sozialfond (ESF) geförderten Programm „Jugend STÄRKEN im Quartier“ teil und ist damit eine von insgesamt 178 Modellkommunen. Mit dem ESF-Modellprogramm werden Zielgruppen erreicht, die besondere Unterstützung benötigen.

Es werden Angebote unterbreitet, um jungen Menschen den Weg in Ausbildung, Studium und Arbeit zu ermöglichen. Die Jugendlichen werden hierbei durch ein intensives Case Management sowie durch eine kontinuierliche Jugendsozialarbeit unterstützt . „Mit dem Projekt werden junge Menschen erreicht, die beruflich keine Perspektive haben und bisher nicht erreicht werden konnten“, berichtet Landrat Stefan Reuß.

Nun ziehen die Verantwortlichen eine erste Zwischenbilanz: Seit dem 1. Januar 2015 wurden 104 junge Menschen durch das Projekt beraten und begleitet, wovon 35 Prozent weiblich und 65 Prozent männlich waren. Etwa 37 Prozent der Teilnehmenden, die bisher das Programm beendet haben, nehmen nun wieder an schulischen Angeboten teil oder haben eine berufliche Ausbildung beziehungsweise eine Arbeit aufgenommen.

Insgesamt stehen für das Projekt 311.402,56 Euro aus Mitteln des ESF und voraussichtlich der gleiche Betrag aus Kreismitteln bis zum Projektende am 31. Dezember zur Verfügung. Zu den wichtigsten Kooperationspartnern gehören die Agentur für Arbeit, das Jobcenter Werra-Meißner, das Staatliche Schulamt für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg und den Werra-Meißner-Kreis sowie der Jugendmigrationsdienst.

Das Modellprogramm wird gemeinsam vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit umgesetzt. Bei Fragen zum Programm steht Anne Henning von der Koordinierungsstelle des Werra-Meißner-Kreises unter S 05651/3024436 oder unter anne.henning@werra-meissner-kreis.de zur Verfügung.

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