Protest für lokale Energiewende und gegen den Suedlink im Werra-Meißner-Kreis

Man pflanzte einen Baum als Symbol für wachsende Solidarität mit den Betroffenen im Werra-Meißner-Kreis, um gegen den Suedlink zu protestieren.
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Man pflanzte einen Baum als Symbol für wachsende Solidarität mit den Betroffenen im Werra-Meißner-Kreis, um gegen den Suedlink zu protestieren.
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Man pflanzte einen Baum als Symbol für wachsende Solidarität mit den Betroffenen im Werra-Meißner-Kreis, um gegen den Suedlink zu protestieren.

Bürgermeister, Bi und Landrat hoffen auf mehr Solidarität bei den Protesten gegen den Suedlink im Werra-Meißner-Kreis

Bad Sooden. Allendorf. In Kleinvach, einem beschaulichen Ortsteil von Bad Sooden-Allendorf demonstrierte man jetzt für eine regionale Energiewende und gegen den Suedlink, der Strom von Windparks in der Nordsee nach Süddeutschland transportieren soll. „Wir sind keinesfalls gegen die Energiewende. Wir sind sogar dafür. Aber der geplante Suedlink, der hier durch den Werra-Meißner-Kreis laufen soll, den lehnen wir ab, weil das gesamte Landschaftsbild verschandeln wird, wenn erst einmal die Baumaschinen angerückt sind“, erklärte Stefan Heuckeroth von der Bürgerinitiative Werra-Meißner-gegen-Suedlink e.V. (BI).

Landrat Stefan Reuß, der zusammen mit einer Mehrheit der Bürgermeister des Kreises vor Ort war erklärte es noch ein wenig ausführlicher, warum er und die Stadtoberhäupter zusammen mit der BI protestieren. „Der Strom, der hier durch die Trasse fließt, wird nicht im Werra-Meißner-Kreis verteilt. Der Strom wird im Norden Produziert und sollte entsprechend auch dort verbraucht werden.“

Und Reuß weiter: „Es wird später auch nicht nur der Strom aus Windenergie hier durchgeführt, sondern auch der Atomstrom aus Frankreich oder Kohlestrom aus Polen können durch die Leitung geführt werden.“

Bad Sooden-Allendorfs Bürgermeister Frank Hix, dessen Kommune mit dem Ringgau zusammen am stärksten von den Baumaßnahmen des Suedlinks betroffen sein könnten sprach sich ebenfalls wie seine Vorredner für die lokale erneuerbare Energie aus: „Wir werden hier eine zweite Wasserturbine errichten, mit der wir dann lokal bis zu 850 Haushalte mit Strom versorgen werden. Dazu braucht man keine große Trasse, wenn man die Energie lokal erzeugt.

„Ab rund zwei Kilometern Abstand zur Trasse sinkt die Solidarität stark für den Protest der BI“, so Heuckeroth.

In einer gemeinsamen Erklärung der BI und der lokalen Politiker fordert man, dass die 95 Milliarden Euro, die von den Bürgern der Bundesrepublik aufgebracht werden sollen, um die fünf geplanten Stromleitungen zu bauen, sollte man eher die lokale Energiewende mit Windkraft, Photovoltaik und Speichertechnik investieren. Für den Protest und eine wachsende Solidarität im Kreis mit den Betroffenen pflanzte man einen Baum an der möglichen Trasse.

Der Spatenstich war dabei nicht nur symbolisch, sondern man hob ein Loch für den Baum aus und pflanzte ihn ein. Dieser soll ein Symbol dafür sein, dass der Wiederstand, wie auch der Baum, wachsen soll.

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